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Autor Thema: Ein paar Regelfragen  (Gelesen 6204 mal)

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Shuichiro

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Ein paar Regelfragen
« am: 23. Mai 2006, 21:24:13 »

Hallo nochmal,

für mich haben sich noch einige Fragen ergeben.
Ist die Vergabe des Startkapitals und der Ausrüstung alleinige SL-Sache? Wenn nein, welche Regeln greifen hier?
Stimmen die Beispielcharaktere? Ich kann irgendwie nicht rausbekommen, wie der Beispielzwerg auf 39 LE kommt und wie genau man auf die Tragfähigkeit und die "hohe" Stabilität kommt.
Danke schonmal im Voraus, wenn mir noch was einfällt, kommt's dazu!
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Ingo

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #1 am: 23. Mai 2006, 21:31:52 »

Hallo nochmal,

für mich haben sich noch einige Fragen ergeben.
Ist die Vergabe des Startkapitals und der Ausrüstung alleinige SL-Sache? Wenn nein, welche Regeln greifen hier?
Ja, das ist reine SL-Sache, wir haben keine Regeln dafür. Ich persönlich halte es so, daß die Charaktere normale ausgerüstet sind, ihrem Beruf entsprechend, aber keine herausragenden Waffen oder Rüstungen haben.
Stimmen die Beispielcharaktere? Ich kann irgendwie nicht rausbekommen, wie der Beispielzwerg auf 39 LE kommt und wie genau man auf die Tragfähigkeit und die "hohe" Stabilität kommt.
Danke schonmal im Voraus, wenn mir noch was einfällt, kommt's dazu!
Dafür würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen, da sie mehrfach konvertiert wurden und ursprünglich nach den Basisregeln erschaffen wurden. Auf 39 LE kommt man über die Kunst "Hart im Nehmen" auf Stufe 2, den pro Kunststufe gibt es (nur für Krieger und entsprechende Berufe) zwei Zusatzpunkte LE.
Ich arbeite gerade an überarbeiteten Charakteren, aber die sind noch nicht auf der Homepage.

Die Tragfähigkeit ist im Quellenbuch falsch: Sie muß doppelt so groß sein, bei der Übersetzung von Kilo in Pfund ist leider kein Multiplikator angegeben worden. Die Berechnung bezieht sich also auf Kilo!

Viele Grüße,
Ingo
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Rene

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #2 am: 23. Mai 2006, 21:35:48 »

Danke für die Detailfragen!

Hier zwischen Tür und Angel eine erste Antwort:

Ja, die Erst-Ausrüstung der Figuren ist SL-Entscheidung.
Natürlich sollte jede Figur das Nötigste besitzen, was zu ihrer Figur gehört.
Jeder besitzt Kleidung, Rucksack, ein kleines Messer, Decke, Nahrung für 1-2 Tage u.ä.

Ein Krieger hat nicht nur seine Hauptwaffe (z.B. ein Schwert oder eine Axt), sondern natürlich
auch die dazugehörige Waffenpflege (Tuch, Öl usw.), ein Magier entsprechend Stab und Robe,
ein Dieb Einbruchswerkzeug, ein Barde sein Musikinstrument usw.

Was die Gruppe sonst noch bei ihrem ersten Einsatz besitzt, hängt davon ab,
auf welcher Ebene sie startet und wie schwer das anstehende Abenteuer ist.
Wenn es ins Gebirge geht, sollte die Gruppe selbstverständlich Seil und festes Schuhwerk
besitzen. Gehts ins Dungeon, gesteht man den Jungs Fackeln und Anzünder ("Feuerstein & Stahl")
zu - aber nicht gleich im Hunderterpack.

Mit Geld halte man sie ebenfalls knapp, sonst fehlt ihnen schnell der ANreiz für
knifflige Abenteuer und sie werden überheblich.
Natürlich kann man ihnen auch gar keine Ausrüstung geben und dafür mehr Geld,
so daß erfahrene Spieler die Figuren selbst mit dem Nötigsten ausrüsten können.

Kurz gesagt: man sollte den Figuren für ihr "erstes Mal" das Nötigste zugestehen,
sie aber nicht gleich vollausstatten.

Selbst erarbeitete Ausrüstung macht mehr Spaß als geschenkte!

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Shuichiro

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #3 am: 23. Mai 2006, 21:46:47 »

Wow. Ich habe aus Spaß geguckt, ob schon jemand geantwortet hat, und siehe da, gleich zwei Antworten.  :super:
Gut, das mit der Ausrüstung ist geklärt.
Dennoch steht im Pyramos-Werk, dass ein ZWerg mit 40 LE startet, aber das habt ihr ja vielleicht geändert. Das mit der Tragfähigkeit ist auch beantwortet.
Dann noch eine weitere Frage: Kann man sowohl Bardenmagie als auch Elfenmagie auf einmal nehmen?
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Ingo

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #4 am: 23. Mai 2006, 21:57:08 »

Wow. Ich habe aus Spaß geguckt, ob schon jemand geantwortet hat, und siehe da, gleich zwei Antworten.  :super:
Gut, das mit der Ausrüstung ist geklärt.
Jahahaaa! Wir sind ganz schnelle - manchmal  :-)=)
Dennoch steht im Pyramos-Werk, dass ein ZWerg mit 40 LE startet, aber das habt ihr ja vielleicht geändert. Das mit der Tragfähigkeit ist auch beantwortet.
Das liegt daran, daß in den Kurzregeln der Zwerg andere Werte hat, als in Pyramos. Die Kurzregeln beschreiben den (all)gemeinen Zwerg, im Quellenbuch ist es der Pyramos-Zwerg. Das ist natürlich etwas verwirrend und wird in Zukunft auch bei den Kurzregeln angepaßt.
Dann noch eine weitere Frage: Kann man sowohl Bardenmagie als auch Elfenmagie auf einmal nehmen?
Nein. Jeder nur ein Kreuz - ähm eine Magieform. Selbst Elfen können nicht mehrere Magieformen gleichzeitig - einzige Ausnahme sind die Druiden.

Viele Grüße,
Ingo :snoopy:
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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #5 am: 23. Mai 2006, 23:27:55 »

Zitat
Dennoch steht im Pyramos-Werk, dass ein ZWerg mit 40 LE startet, aber das habt ihr ja vielleicht geändert. Das mit der Tragfähigkeit ist auch beantwortet.
Dann noch eine weitere Frage: Kann man sowohl Bardenmagie als auch Elfenmagie auf einmal nehmen?
Zitat
liegt daran, daß in den Kurzregeln der Zwerg andere Werte hat, als in Pyramos. Die Kurzregeln beschreiben den (all)gemeinen Zwerg, im Quellenbuch ist es der Pyramos-Zwerg. Das ist natürlich etwas verwirrend und wird in Zukunft auch bei den Kurzregeln angepaßt.

Um es nochmal klar nachzufragen, in den Kurzregeln steht der Zwerg mit 35 drin +4 durchs Talent = 39.

In Pyramos sollte er dann eigentlich 40 haben (und mit diesem Kniff dann 44).

Richtig so?
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Ingo

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #6 am: 24. Mai 2006, 09:46:48 »

@Greifenklaue
Ja, das ist vollkommen korrekt! (außer, daß es kein Kniff sondern eine Kunst ist).

Viele Grüße,
Ingo
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Shuichiro

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #7 am: 25. Mai 2006, 14:36:50 »

Hallo mal wieder..
Bei einigen Regeltests sind wieder einige Fragen aufgekommen.
1.: Wie wird Stabilitätsverlust wieder ausgeglichen? Selbsthilfegruppen, Hypnose und Psychater?  :-))
2.: Wenn ich in einer Runde zweimal angreife, stehen dann meinem Gegenüber zwei genaz normale unmodifizierte Reaktionen zu? Beispiel: Esrster Angriff normal --> Normale Reatkion des Gegners; Zweiter Angriff für mich um 7 erschwert --> Gegner normale Reaktion?? Oder bekommt der auch eine Erschwernis?
3.: Ich hab mir mal die Rasse der Pyromagi angeguckt. Diese zeichnen sich durch ihre Begabung als Feuermagier aus, wertetechnisch durch hohe INtelligenz und einen hohen MW. Nun habe ich mir mal die Zauber angeguckt. Kein Feuerangriff profitiert von der hohen INtelligenz, was dazu führt, dass man die starken Feuerangriffe wie z.B. die Feuerkugel auch nicht besser sprechen kann als andere Völker. Ist zwar eigentlich keine Regelnfrage, aber ist das so beabsichtigt?
4.: Verbessert ein negativer Ausweciehnwert einen Fernkampfangriff?
5.: Bei den Vorteilen der Kun'Takhrur, fehlt dort eine Klammer auf vor dem Natürlichen Rüstungsschutz oder ist die Klammer zu zu viel? Ich tendiere ja aufgrund der Rassenbeschreibung zu letzterem, wollte das aber nochmal von höherer Stelle hören.
Das war's dann auch erstmal wieder! VIelen Dank schonmal Einen schönen Feiertag wünscht Antonia...
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Ingo

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #8 am: 25. Mai 2006, 17:40:44 »

zu 1) Ja alles gute Möglichkeiten. Besonders positive Ereignisse fehlen noch.
zu 2) Wenn er sich zwei Mal in einer Runde verteidigen muß, bekommt er die gleiche Erschwerung. Ein schnellerer Kampf ist halt für beide Seiten Anspruchsvoller als ein langsamer und die Chance von Patzern nimmt zu.
zu 3) Ja, das ist es. Kampfzauber sind in der Regel schwieriger zu wirken als andere Zauber, denn durch sie bekommt man sonst zu schnell Macht.
zu 4) Ja, der niedrigere Erfolg wird immer vom höheren abgezogen, auch beim Fernkampf, wenn jemand ausweicht.
zu 5) Die Klammer ab Schluß ist zuviel. Man muß den Rüstungsschutz erwerben.

Vielen Dank für die Nachfragen. Das mit der Klammer ist mir noch gar nicht aufgefallen, das wird erstmal in unsere Errata einfließen (die ja bald erscheinen wird).

Viele Grüße,
Ingo
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Padan Fain

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #9 am: 30. Mai 2006, 13:05:15 »

Ich habe da noch ein bißchen Senf übrig, den ich dazu geben möchte.

zu 2) Wenn er sich zwei Mal in einer Runde verteidigen muß, bekommt er die gleiche Erschwerung. Ein schnellerer Kampf ist halt für beide Seiten Anspruchsvoller als ein langsamer und die Chance von Patzern nimmt zu.

Ist das nicht ein Widerspruch zu

allgemeine Regelfragen:

Was aber jetzt mit B...
Auch der würfelt beim Angriff eine eine 6, was zu KK=7 führt --- aber gegen welche KK des Charakters gerechnet, denn der hat ja keine Aktion mehr in dieser Runde.? gegen Null??? Damit würde B, der ja einen Schlag gegen den Charakter führt, den der Charakter gar nicht kontert weniger Erfolge erzielen als A (15 im Vergleich zu 7), obwohl der Charakter sich gegen A zu Wehr setzte. Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen!
Doch noch ist es soweit richtig. Er bewegte sich ja, d.h. auch für den anderen Gegner kommt eine Erschwerung hinzu, schließlich stand er nicht still. Der Gegner bekommt nur einen Gelegenheitsangriff, d.h. die Rüstung des Charakters wird nicht gewertet, dafür aber seine Behinderung).
Das ist tatsächlich eine Vereinfachung in den Kurzregeln, aber ich glaube, vollkommen legitim, warum, wirst Du gleich im weiteren Verlauf sehen, denn wenn man sich nicht bewegt, so sieht das anders aus.
[Übrigens halte ich nur durchsetzte (Kampf-)Runden für sinnvoll!]

Im zweiten Fall geht es zwar um die Verteidigung gegen je einen Angriff von zwei Gegnern, aber im Prinzip dürfte das doch keinen Unterschied machen, oder?
In unserer Gruppe werden wir es voraussichtlich so handhaben (noch fiebern wir unserem ersten Spielabend entgegen), daß der Verteidiger keine Abzüge bekommt. Dafür verursacht er dann aber keinen Schaden wenn er erfolgreicher war sobald ihm keine Angriffe mehr zur Verfügung stehen. So ist zumindest ausgeschlossen, daß selbst ein guter Kämpfer (KK>30) vielen (schwachen) Gegnern (KK<10) Schaden zufügen kann, die ihn umzingelt haben.
Spricht irgendetwas dagegen es so zu machen?

Kann man eigentlich mehrere Gegner angreifen, mit mehreren Waffen(armen) oder mehreren Angriffen mit der Primärwaffe?

Gelegenheitsangriffe berücksichtigen bei einem Treffer die Rüstung ja nicht (, da man eine ungeschützte Körperstelle trifft nehme ich an). Gilt das auch für Gegner in  Vollrüstung, die Keine Schwachstelle hat? Man kann ja schwerlich das Gesicht angreifen (wahrscheinlich die einzige ungeschützte Stelle), wenn man nicht derjenige ist, der vom Gegner bekämpft wird. Wäre es nicht besser für Gelegenheitsangriffe einen festen Bonus zu vergeben? (+5 vielleicht?)
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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #10 am: 30. Mai 2006, 15:55:20 »

Hallo,

ich sehe den Widerspruch nicht. Nehmen wir einmal zwei Krieger A und B beide mit NK+KS = 20.

A greift B zweimal an, in zwei aufeinander folgenden Runden. Beide haben RS: 6, BH: 2.

1. Runde 1. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 12, B auf 12 (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)
1. Runde 2. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 5, B auf 5 (wie zuvor 7 erschwert)

2. Runde 1. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 12, B auf 12 (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)
2. Runde 2. Angriff:
A kämpft, B nicht: Probe A auf 11 (20 - BH - SK = 20 - 2 - 7 = 11), B würfelt nicht

Im ersten Fall ist es für beide schwer den anderen zu verletzen, im zweiten Fall fällt es A nicht schwer B zu verletzen.
In den Basisregeln sieht das allerdings etwas anders aus.

[Übrigens halte ich nur durchsetzte (Kampf-)Runden für sinnvoll!]
Pardon?

Im zweiten Fall geht es zwar um die Verteidigung gegen je einen Angriff von zwei Gegnern, aber im Prinzip dürfte das doch keinen Unterschied machen, oder?
Natürlich macht das einen Unterschied. In der dritten Kampfrunde kommt C als Gegner von A dazu mit den gleichen Werten wie B:
3. Runde 1. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 12, B auf 12 (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)
3. Runde 2. Angriff:
A und C kämpfen: Probe A auf 5 (wie zuvor um 7 erschwert), C auf 12  (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)

In diesem Fall ist es für den zweiten Gegner leichter!

In unserer Gruppe werden wir es voraussichtlich so handhaben (noch fiebern wir unserem ersten Spielabend entgegen), daß der Verteidiger keine Abzüge bekommt. Dafür verursacht er dann aber keinen Schaden wenn er erfolgreicher war sobald ihm keine Angriffe mehr zur Verfügung stehen. So ist zumindest ausgeschlossen, daß selbst ein guter Kämpfer (KK>30) vielen (schwachen) Gegnern (KK<10) Schaden zufügen kann, die ihn umzingelt haben.
Spricht irgendetwas dagegen es so zu machen?
Ihr könnt das natürlich so machen, es macht zweite Angriffe aber unsinnig, solange man die Kunst zweite Angriff nicht erlernt hat, wenn Ihr das so macht.

Kann man eigentlich mehrere Gegner angreifen, mit mehreren Waffen(armen) oder mehreren Angriffen mit der Primärwaffe?
Sowohl als auch. Dazu gibt es ja "Kampf mit zwei Waffen" und "Zweiter Angriff". Steht beides in den Kurzregeln.

Gelegenheitsangriffe berücksichtigen bei einem Treffer die Rüstung ja nicht (, da man eine ungeschützte Körperstelle trifft nehme ich an). Gilt das auch für Gegner in  Vollrüstung, die Keine Schwachstelle hat? Man kann ja schwerlich das Gesicht angreifen (wahrscheinlich die einzige ungeschützte Stelle), wenn man nicht derjenige ist, der vom Gegner bekämpft wird. Wäre es nicht besser für Gelegenheitsangriffe einen festen Bonus zu vergeben? (+5 vielleicht?)
Natürlich. Wenn ich als gerüstete Person nicht auf den Angriff reagiere, kann die Waffe jede Schwachstelle treffen und selbst in voller Rüstung gibt es da mehr als nur die Augen (siehe Dir mal die Verbindungsstellen von Rüstungsteilen an, das sind immer Schwachstellen) und mit entsprechender Wucht kann man einen Gegner auch leicht aus der Rüstungs schälen, wenn er sich nicht wehrt.

Viele Grüße,
Ingo
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Mike

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #11 am: 30. Mai 2006, 20:21:29 »

In unserer Gruppe werden wir es voraussichtlich so handhaben (noch fiebern wir unserem ersten Spielabend entgegen), daß der Verteidiger keine Abzüge bekommt. Dafür verursacht er dann aber keinen Schaden wenn er erfolgreicher war sobald ihm keine Angriffe mehr zur Verfügung stehen. So ist zumindest ausgeschlossen, daß selbst ein guter Kämpfer (KK>30) vielen (schwachen) Gegnern (KK<10) Schaden zufügen kann, die ihn umzingelt haben.
Spricht irgendetwas dagegen es so zu machen?
Würde das nicht dazu führen, daß ein guter Kämpfer einen Gegner nach dem anderen fertig macht, weil er ja keine Abzüge bekommt? wenn ein guter Kämpfer (Wert 18) gegen weniger gute kämpft (Wert 10), würde er nur den ersten Schlag abwehren und dabei vermutlich beim Gegner Schaden verursachen. Bei den anderen beiden würde er dann unmodifiziert abwehren (so, daß diese praktisch keine Chance haben gegen ihn zu kämpfen). Ein guter Kämpfer kann so einen Gegner nach dem anderen fertig machen, ohne selbst Wunden riskieren zu müssen.

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #12 am: 30. Mai 2006, 22:25:50 »

Ja das stimmt. In diesem Fall würde ein besonders starker Gegner fast unüberwindbar, wenn er von schwächeren Kämpfern angegriffen wird.

Viele Grüße,
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Padan Fain

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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #13 am: 01. Juni 2006, 17:22:15 »

Tut mir Leid, da habe ich mich ein wenig mißverständlich ausgedrückt!
Oder was durcheinander gebracht.

Vielleicht noch mal ganz von vorne:
1.)GEGEBEN
Wir haben 3 (unterschiedliche) Parteien im Nahkampf verwickelt: A,B und C
- Jeder hat eine Aktion, sprich einen Angriff.
- Am Anfang der Runde legt jeder fest gegen wen er vorgehen will.

Bsp. 1: A greift B, B greift C und C greift A an. Daraus folgt:
A kann B (evtl.) Schaden geben (B würfelt nicht (Erfolg 0) => B hat keinen RS; das nennt man GelegenheitsAngriff, richtig?), entsprechend für B->C, C->A.
Bsp. 2: A und B greifen C an; C greift A an. Daraus folgt:
B kann C (evtl.) Schaden geben (C würfelt nicht (Erfolg 0) => C hat keinen RS; GA), A und C "duellieren sich" normal (d.h. keine Abzüge; beide mit RS)
So dachte ich wäre das :prost:-Kampfsystem gemeint. (Das nenne ich: "durchsetzte Kampfrunden")
Zweite Angriffe werden hier also ausschließlich dann eingesetzt, wenn man sich dazu entschließt.(D.h. wenn man am Anfang der Runde ansagt, daß man mehr als einen Angriff durchführen möchte[natürlich mit den bekannten Zuschlägen!])
Ich finde es einleuchtend, daß man bei Mehrfachangriffen dem Verteidiger (diesen gibt es nur bei einer Art Duell, wie in Bsp 2, A gegen C) keine Erschwernisse aufbürdet, sonst könnte ein besserer Kämpfer beliebig viele Angriffe durchführen (die Differenz der Kampfwerte würde sich ja nie ändern).

1. Runde 1. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 12, B auf 12 (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)
1. Runde 2. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 5, B auf 5 (wie zuvor 7 erschwert)

2. Runde 1. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 12, B auf 12 (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)
2. Runde 2. Angriff:
A kämpft, B nicht: Probe A auf 11 (20 - BH - SK = 20 - 2 - 7 = 11), B würfelt nicht
Dieser Ablauf erinnert mich an eine Attacke/Parade-Abfolge (eines bekannten deutschen Rollenspiels), mit dem Unterschied, daß man selbst mit der 'Parade' (genauer: das was ich als Parade interpretiere) Schaden verursachen kann.
Hier kommt es nahezu in jeder Kampfrunde dazu, daß man zweite, dritte, usw. Angriffe durchführt. So legt man eine sehr starke Betonung auf den Nahkampf(schließlich schenkt man durchaus mehrmals pro Runde Schaden aus; im Fernkampf aber nur einmal in zwei Runden; Magie drücken wir mal in' Skat). Ist das tatsächlich so gedacht, daß der Nahkampf "schneller" abläuft? Macht es dann überhaupt noch Sinn einen Nahkämpfer mit Fernkämpfern zu unterstützen, wenn man den Pfeil erst von der Sehne läßt, wenn der befreundete Kämpfer schon am Boden liegt? (Zugegeben: leicht übertrieben, aber dennoch was Wahres dran)

@ Mike:
Würde das nicht dazu führen, daß ein guter Kämpfer einen Gegner nach dem anderen fertig macht, weil er ja keine Abzüge bekommt? wenn ein guter Kämpfer (Wert 18) gegen weniger gute kämpft (Wert 10), würde er nur den ersten Schlag abwehren und dabei vermutlich beim Gegner Schaden verursachen. Bei den anderen beiden würde er dann unmodifiziert abwehren (so, daß diese praktisch keine Chance haben gegen ihn zu kämpfen). Ein guter Kämpfer kann so einen Gegner nach dem anderen fertig machen, ohne selbst Wunden riskieren zu müssen.
Ich sehe das anders. Der gute Kämpfer (Wert 18) zieht mit großer Wahrscheinlichkeit beiden schwachen Gegnern (Wert 10) was über die Rübe! Dazu braucht er sogar nur die halbe Zeit! Zugegeben, die Zeit spielt erst dann eine Rolle wenn im Hintergrund ein Fernkämpfer/Magier die beiden Schwächeren unterstützt; dann ist sie (die Zeit) aber Wesentlich!
Noch eine Anmerkung: Wenn die Differenz gößer wird hat man mit unserer Variante wenigstens noch die Chance auf einen meisterlichen Erfolg. Und zwar bevor man auf der anderen Seite des Todes angekommen ist!


Zuletzt kommen wir nochmal zum Widerspruch zurück.
Situation: A kämpft gegen B und C.

Bei "allgemeine Regelfragen" (Zusammenfassung; der geneigte Leser schaue bitte dort nach):
- A greift B an => A und B kämpfen
- B greift A an => A und B kämpfen (ohne Abzüge)
- C greift A an => C bekommt Gelegenheitsangriff
(Anmerkung: Ja, ich weiß, daß das nicht aus Deiner Feder stammt, Ingo. Als Richtig anerkannt hast Du's aber.)

Hier:
Hallo,

ich sehe den Widerspruch nicht. Nehmen wir einmal zwei Krieger A und B beide mit NK+KS = 20.

A greift B zweimal an, in zwei aufeinander folgenden Runden. Beide haben RS: 6, BH: 2.

1. Runde 1. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 12, B auf 12 (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)
1. Runde 2. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 5, B auf 5 (wie zuvor 7 erschwert)

2. Runde 1. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 12, B auf 12 (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)
2. Runde 2. Angriff:
A kämpft, B nicht: Probe A auf 11 (20 - BH - SK = 20 - 2 - 7 = 11), B würfelt nicht

Im ersten Fall ist es für beide schwer den anderen zu verletzen, im zweiten Fall fällt es A nicht schwer B zu verletzen.
In den Basisregeln sieht das allerdings etwas anders aus.

[...]

In der dritten Kampfrunde kommt C als Gegner von A dazu mit den gleichen Werten wie B:
3. Runde 1. Angriff:
A und B kämpfen: Probe A auf 12, B auf 12 (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)
3. Runde 2. Angriff:
A und C kämpfen: Probe A auf 5 (wie zuvor um 7 erschwert), C auf 12  (20 - BH - RS-Gegner = 20 - 2 - 6 = 12)

[...]

Da ist doch ein Widerspruch, oder nicht??? q.e.d

Zum Abschied noch ein allgemeines  :prost:.

[Hoffe der Beitrag ist nicht zu lang]
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Re: Ein paar Regelfragen
« Antwort #14 am: 01. Juni 2006, 18:38:36 »

1.)GEGEBEN
Wir haben 3 (unterschiedliche) Parteien im Nahkampf verwickelt: A,B und C
- Jeder hat eine Aktion, sprich einen Angriff.
- Am Anfang der Runde legt jeder fest gegen wen er vorgehen will.

Bsp. 1: A greift B, B greift C und C greift A an. Daraus folgt:
A kann B (evtl.) Schaden geben (B würfelt nicht (Erfolg 0) => B hat keinen RS; das nennt man GelegenheitsAngriff, richtig?), entsprechend für B->C, C->A.
Bsp. 2: A und B greifen C an; C greift A an. Daraus folgt:
B kann C (evtl.) Schaden geben (C würfelt nicht (Erfolg 0) => C hat keinen RS; GA), A und C "duellieren sich" normal (d.h. keine Abzüge; beide mit RS)
So dachte ich wäre das :prost:-Kampfsystem gemeint. (Das nenne ich: "durchsetzte Kampfrunden")
Ist so möglich. Ja

Zweite Angriffe werden hier also ausschließlich dann eingesetzt, wenn man sich dazu entschließt.(D.h. wenn man am Anfang der Runde ansagt, daß man mehr als einen Angriff durchführen möchte[natürlich mit den bekannten Zuschlägen!])
Richtig.

Ich finde es einleuchtend, daß man bei Mehrfachangriffen dem Verteidiger (diesen gibt es nur bei einer Art Duell, wie in Bsp 2, A gegen C) keine Erschwernisse aufbürdet, sonst könnte ein besserer Kämpfer beliebig viele Angriffe durchführen (die Differenz der Kampfwerte würde sich ja nie ändern).
Das sehe ich anders. Nehmen wir mal die Realität. Ein Krieger (A) kämpft gegen einen anderen (B) mit doppelter Schlaggeschwindigkeit. Beim ersten Schlag schwingen beide ihre Klinge, beim zweiten nur Krieger A. Was passiert?
Kämpfer B macht nichts (hätte also keine Würfelprobe). Krieger A kann seinen Schlag gezielt anbringen, da B still steht, ist es wahrscheinlich, daß er ihn an einer empfindlichen Stelle treffen kann.

So legt man eine sehr starke Betonung auf den Nahkampf(schließlich schenkt man durchaus mehrmals pro Runde Schaden aus; im Fernkampf aber nur einmal in zwei Runden; Magie drücken wir mal in' Skat). Ist das tatsächlich so gedacht, daß der Nahkampf "schneller" abläuft? Macht es dann überhaupt noch Sinn einen Nahkämpfer mit Fernkämpfern zu unterstützen, wenn man den Pfeil erst von der Sehne läßt, wenn der befreundete Kämpfer schon am Boden liegt? (Zugegeben: leicht übertrieben, aber dennoch was Wahres dran)

Erstens funktioniert das auch beim Fernkampf (siehe Regeln) und zweitens habe ich beim Fernkampf sehr hohe Reichweiten. Ich greife doch normalerweise weit entfernte Ziele an. Wenn zwei sich im Nahkampf befinden, ist Fernkampf doch sowieso unnützt. Die Chance den falschen zu Treffen dürfte selbst für einen guten Schützen annährend 50% sein.

@Maik
Ich sehe das anders. Der gute Kämpfer (Wert 18) zieht mit großer Wahrscheinlichkeit beiden schwachen Gegnern (Wert 10) was über die Rübe! Dazu braucht er sogar nur die halbe Zeit! Zugegeben, die Zeit spielt erst dann eine Rolle wenn im Hintergrund ein Fernkämpfer/Magier die beiden Schwächeren unterstützt; dann ist sie (die Zeit) aber Wesentlich!
Noch eine Anmerkung: Wenn die Differenz gößer wird hat man mit unserer Variante wenigstens noch die Chance auf einen meisterlichen Erfolg. Und zwar bevor man auf der anderen Seite des Todes angekommen ist!
Wenn ein guter Kämpfer gegen zwei schlechte kämpft, so wäre das 18 / 11 und für beide Schlechten 10. Na und? Ein guter Kämpfer wird mit zwei ungeübten durchaus fertig. Kommt ein dritter hinzu wäre sein Angriff nur noch 4. Damit ist nicht mehr die Möglichkeit eines meisterlichen Wurfs gebenen, aber ein erhöhtes Patzer-Risiko.

Bei den Basisregeln kommt hinzu, daß man für jeden zusätzlichen Angriff eine Minimalen GES-Wert gibt. D.h. man kann i.d.R. nur zwei oder drei Angriffe machen.

Zuletzt kommen wir nochmal zum Widerspruch zurück.
Situation: A kämpft gegen B und C.

Bei "allgemeine Regelfragen" (Zusammenfassung; der geneigte Leser schaue bitte dort nach):
- A greift B an => A und B kämpfen
- B greift A an => A und B kämpfen (ohne Abzüge)
- C greift A an => C bekommt Gelegenheitsangriff
(Anmerkung: Ja, ich weiß, daß das nicht aus Deiner Feder stammt, Ingo. Als Richtig anerkannt hast Du's aber.)
Moment. Der Autor dieser Zeile wollte es mit Attacke und Parade machen. Nicht mit einem Waffenvergleich. Beim Waffenvergleich würde das
- A und B kämpfen gegeneinander (ohne Abzüge)
- C greif A an ohne daß der sich verteidigt und bekommt einen Gelegenheitsangriff
entsprechen!

Das ist also eine Unterscheid und somit kein Widerspruch. Darauf habe ich in der Antwort auch hingewiesen!
Attacke und Parade macht natürlich ebenfalls noch einmal einen Unterschied zum Waffenvergleich.


Da ist doch ein Widerspruch, oder nicht??? q.e.d
Nein ist es nicht. Es ist genau das, was ich geschrieben habe. Es sei denn ich habe mich irgendwo total verlesen  :-)=)

Viele Grüße,
Ingo
Gespeichert
Kann Spuren von Wahrheit enthalten
 

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