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Autor Thema: Die Einladung  (Gelesen 2848 mal)

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Neadred

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Die Einladung
« am: 08. September 2010, 21:11:52 »

Mein Weg führte mich in die große Stadt  Felsendom. Ich verbrachte ein paar Tage damit mich von der anstrengenden Reise zu erholen und wollte dann Kontakt zu meinen " Verbündeten" aufnehmen.
Am dritten Tag begab es sich das ich in der Taverne " Zum Labyrinth" saß und ein großgewachsener Mann mit einem Kinnbart auf mich zukam. Er trug recht edle aber nicht protzig wirkende Kleidung.
"Seid ihr Volkan de Brough?" Ich schaute ihn an und fragte: "Wer will das wissen?" "Das tut nichts zur sache aber ich gehe davon aus. dass Ihr schon vom Dehmo-Sebunthing gehört habt?"
Ich bejahte dies und bat ihn doch platz zu nehmen. Doch er zog es vor stehen zu bleiben. Er sagte nur Hören Sie mir genau zu und merken sich was ich ihnen sagen, denn ich werde es nicht wiederholen!" Neugierig gab ich ihm zu verstehen, dass ich genau dies zu tun gedenke. Gehen Sie so schnell wie möglich nach Markstedt. Sie werden dort aufgefordert ein Wort zu sagen, dieses lautet "Siebental"!" Abrubt drehte er sich um und wollte gerade wieder gehen als er noch mal stehen blieb, in seiner Hosentasche kramte und etwas heraus zog. Dann drehte er sich um und warf mir eine Münze zu. "Ach ja diese hier werden sie brauchen!" Ich besah mir die Münze und stellte fest das sie einem Raben ähnlich sah. Als ich wieder aufblickte, war der Mann verschwunden.

Ich verstaute die Münze in der Tasche, trank mein Ale aus und bezahte die Zeche. Anschließend ging ich leicht beschwingt zu meiner Herberge. Ich wollte früh schlafen gehen, denn morgen habe ich eine Reise vor mir.
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Uwe Vitz

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Re: Die Einladung
« Antwort #1 am: 09. September 2010, 02:25:16 »

In einem Tempel der Konklave der Erde, irgendwo in den Barbarenreichen

? Bruder Gombah, du musst lernen auch die Götter der anderen Konklaven zu respektieren.? sagte Bruder Lomohr, welcher ein Geweihter des Gottes Dendro war.
Gombah seufzte auf.
? Aber können sie ihre Gläubigen denn so glücklich machen, wie die Götter der Konklave der Erde?? fragte Gombah zweifelnd.
? Wenn ich versuche, die Anhänger der anderen Konklaven zu den Göttern unserer Konklave zu bekehren, was ist denn daran so schlimm??
? Dass du ihnen Prügel angedroht hast, wenn sie dir nicht zuhören ist schlimm.? erklärte Bruder Lomohr streng.
? Aber sie wollten nicht zuhören und ich?? versuchte Gombah sich zu verteidigen.
? Du bist jetzt kein einfacher Barbar mehr.? erklärte Lomohr.
? Nach deiner Ausbildung zum Geweihten darf man von dir erwarten, dass du die größeren Zusammenhänge begreifst.?
? Ich bemühe mich ja, aber manchmal geht mein Temperament einfach mit mir durch.? verteidigte sich Gombah.
? Nun gut, ich lasse dich jetzt alleine, bete und meditiere ein wenig.? sagte Lomohr und ging.



Gombah meditierte.
Er versuchte es.
Aber irgendetwas störte seine Konzentration.
Es war ja eigentlich immer so, wenn er meditieren wollte.
Vielleicht half ein kleiner Spaziergang.
Gombah verließ den Tempel und begab sich zu einem kleinen Teich.
Hier fand er seltsamerweise eher seine innere Ruhe als im Tempel.
Wo dran das lag wusste Gombah selber nicht.
Manchmal hatte er das Gefühl den falschen Weg gewählt zu haben.
War es wirklich seine Bestimmung ei n Geweihter zu sein?
Oder wäre er doch besser ein einfacher Krieger geblieben?
Vielleicht lag es an seinen zweifelnden Gedanken, vielleicht bewegte sich der Fremde jedoch auch besonders lautlos.
Plötzlich stand  ein hagerer Kerl im dunklen Mantel, dessen Gesicht unter der herunter gezogenen Kapuze kaum zu erkennen war, hinter ihn.
Gombah fuhr herum und ballte die Faust.
Wenn der Kerl ihn überfallen würde, dann wollte Gombah sich so richtig wehren.
Oh wie sehr hoffte er, dass der Kerl ihn überfallen wollte.
? Seid Ihr Gombah, der Wanderprediger?? fragte der Fremde.
? Ja, soll ich Euch von den Göttern der Konklave der Erde, besonders von Ixos berichten?? fragte Gombah hoffnungsvoll.
? Das ist nicht nötig.? erwiderte der Fremde schnell.
? Ihr wisst, was das Dehmo Sebunthing ist?? fragte er statt dessen.
? Ja, natürlich, ich habe viel darüber gelesen, soll ich es Euch erzählen?? meinte Gombah.
? Das ist ebenfalls nicht nötig.? erklärte der Fremde und gab Gombah eine Münze, auf der ein Rabe abgebildet war.
? Das Kinta Hraban!? rief Gombah erschrocken.
? So ist es.? sagte der Fremde ernst.
? Begebt Euch sofort nach Markstedt, das Passwort lautet Siebental.? sagte der Fremde.
? Weshalb ausgerechnet ich?? fragte Gombah verwirrt.
? Weil es so bestimmt wurde.? sagte der Fremde und ging.







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Fenris der Wolfige

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Re: Die Einladung
« Antwort #2 am: 17. September 2010, 14:54:06 »

Bruder Willibald ward in ein Waldkloster gegangen, um die Lehren seiner Göttin zu erlernen und seinen Glauben zu stärken, so wie seine Fähigkeiten zu schulen. Er hatte schon etwas von dem Dehmo-Sebunthing gehört, bzw. gelesen und es als uralte Legende abgetan.
Etwa eine Woche vor der seltsamen Begegnung spürte er, dass es an der Zeit war, sich in den Wald zurückzuziehen, um zu meditieren und mit der Natur eins zu werden. So packte er seine sieben Sachen und ging in den tiefen und dunklen Wald. Es war nicht das erste Mal, dass er in diesem Wald wanderte, aber er war noch nie so tief in die Reihen der Bäume vorgedrungen, war noch nie so sehr mit seiner Umwelt verschmolzen.
Als er dann etwa eine Woche durch den Wald wandelte, da sah er eine Bärin, die er gut kannte. Sie war ihm schon bei anderen Spaziergängen über den Weg gelaufen. Anfangs war er sehr nervös und hatte Angst vor ihr. Doch auf seine Göttin vertrauend hatte Willibald die Nähe der Bärin gesucht und sie waren so etwas wie Freunde geworden. Doch dieses Mal war sie anders als die letzten Male. Sie schien aufgeregter als sonst und nicht so gelassen, wie Willibald es von ihr kannte. Er wusste, dass sie die letzten Monate ein Junges bekommen hatte, doch was sie so verändert hatte, konnte er nicht erklären.
Da hörte er plötzlich einen lauten Schrei und ein männlicher Mensch von breiter Statur stürmte auf die Bärin zu. Er führte einen Speer, den er genau auf das Herz der selbigen richtete und sie anscheinend töten wollte. Doch sie wehrte den Speer mit einer instinktiven Bewegung ihrer großen Pranken ab und ließ ihre mächtigen Krallen auf den Mann herniederfahren. Er schrie vor Schmerz auf, als die Klauen ihn trafen. Einmal, zweimal, dreimal hielt er den Hieben stand, bis er in sich zusammen brach.
Die Bärin wollte ihm den Rest geben, doch da löste sich Willibald aus seiner Schreckensstarre und rief: "Haltet ein mit dem Wahnsinn!" Er hoffte er könne sie in ihrem Kampfrausch unterbrechen. Das gelang ihm auch: Die Bärin hielt in der Bewegung inne und selbst der verletzte Mann blickte zu ihm herüber. Er redete beruhigend und mit festerer Stimme, als er sich befähigt empfand, auf sie ein: "Ganz ruhig meine Liebe. Ich übernehme jetzt. Du brauchst dich um nichts zu sorgen. Er wird dir nichts mehr tun. Nun schau nach deinem Jungen und kümmere dich gut darum. Keine Angst." Als habe die Bärin ihn verstanden, schnüffelte sie an dem Mann vor sich, drehte sich um und verschwand schnaubend im Unterholz.

Willibald wirbelte herum und wollte den Mann anschreien, was ihm einfiele eine Bärin in der Zeit anzugreifen, in der die Jungen sie am meisten brauchten. Doch da fielen ihm die tiefen Wunden auf der Brust des Mannes auf, aus denen das Blut quoll und das Erdreich um ihn herum tränkten. Auf eine Belehrung verzichtend kniete er sich neben den Verletzten und sprach ihm gut zu: "Keine Angst Freund. Es ist nicht so schlimm wie es aussieht. Das wird schon wieder, du musst nur...". Unter großer Anstrengung richtete der Mann sich etwas auf sprach zu Willibald: "Ach (hust) du musst mir nichts vormachen, ich weiß wie es um mich steht. Ich werde (keuch) in diesem Wald (hust) mein Leben aushauchen. Du scheinst, (hust, spuckt Blut aus) du scheinst mir ein rechtschaffener Mann zu sein. Darf ich dich um einen letzten Wunsch bitten?(ächz)" - "Natürlich dürft ihr das, ihr dürft mich um alles..." - "Gut, ich habe nicht mehr lange Zeit. Ich bin zum Dehmo-Sebunthing eingeladen. Ist dir (hust), ist dir das ein Begriff?" Ohne eine Antwort abzuwarten fuhr der Verletzte schwer atmend fort: "Hier nimm das. Auf diesem Zettel steht alles, was du brauchst. Du kannst doch lesen oder?" Er übergab Willibald ein kleines Paket, das in Lederlappen eingewickelt war und Willibald antwortete: "Natürlich kann ich lesen. Wollt ihr etwa, dass ich an eurer statt dort hingehe?" Nickend sagte der Mann: "Ich bitte dich darum, damit meine Seele entgültig ruhe finden kann." - "Gut, ich werde es tun!" Auf diese Aussage Willibalds schloss der Verletzte lächelnd die Augen, erlitt einen letzten starken Hustenanfall und verließ dann die Welt.
In dem Paket, das der Tote ihm übergeben hatte, fand Willibald eine Münze in Form eines Raben, eine Wegbeschreibung, die ihn nach Markstedt, der ehemaligen Markhauptstadt des Alten Reichs fürhte, sowie Angaben über Zeiten und Zweck der Zusammenkunft und das Wort ?Siebental?, das eine Art Passwort zu sein schien.
Willibald brachte den Toten zum Kloster, wo ihm eine gute Beerdigung zuteil wurde. Als Willibald dem Klosterrat die Umstände des Todes dieses Mannes erklärte, erwähnte er auch eien ?Botendienst?, den er dem Toten versprochen hatte. Das  Der Rat sah dies als gute Gelegenheit für Willibald in der Welt herumzukommen, Erfahrung zu sammeln, ihren Glauben weiterzutragen, sowie den seinen zu festigen und vielleicht auch etwas Sicherheit zu erlangen. Also genehmigten sie, dass Willibald dem Toten seinen letzten Wunsch erfüllte.
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Geist jedoch beherrscht Gewalt.

Keiner hat es je geschafft,
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Ingo

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Re: Die Einladung
« Antwort #3 am: 22. September 2010, 18:52:24 »

Eure Reise ist lang. Für den einen länger, als für den anderen, und mehr oder weniger beschwerlich. So weiter ihr Euch Sand nähert, desto weniger Leute ziehen in Eure Richtung und desto mehr Leute kommen Euch mit Sack und Pack entgegen. Schließlich trefft ihr auf die ersten Ruinen; Dörfer, die gerade überfallen und niedergebrannt wurden. Einige sind verlassen, andere beherbergen Einwohner, die fast einen unbrechbaren Willen zu besitzen scheinen. Obwohl sie auf den Trümmern ihres Hab und Guts stehen und den Verlust vieler Freunde und Angehöriger zu beklagen haben, beginnen sie mit dem Wiederaufbau. Auch die ersten Armen des Alten Reichs trefft ihr. Sie haben Palisaden errichtet und versuchen die verbleiben Dörfer und Städte zu beschützen.
Schließlich ist das Ende Eurer Reise nahe: Markstedt.
Markstedt ist eine Stadt, die von großen, dicken Mauern umgeben ist; eine ehemalige Markhauptstadt, als die Regionen gen alias noch zum alten Reich gehörten. Noch immer ist es Sitz des Großfürsten von Markstedt, doch sie ist kleiner geworden. Ehemals lebten fast dreißigtausend Menschen in dieser Stadt, nun sind es gerade noch zehntausend. Dafür wurde sie aufgrund des Krieges mit Soldaten gefüllt, die nun häufiger anzutreffen sind, als die Einwohner selbst.
Direkt neben dem Haupttor, auf das ihr unweigerlich zu lauft, wenn ihr nicht gerade aus Sand kommt, steht eine Gestalt in einen grauen Mantel gehüllt. Wenn Sie einen von Euch Wanderern sieht, tritt sie auf Euch zu und spricht die Worte: "Wanderer, geh in den Gasthof 'Zum sterbenden Elb', frage dort nach einem Zimmer und zeige das Siegel!" An der Stimme kann man hören, daß es sich um eine Frau handelt, die sich jedoch nicht unter die Kaputze oder den Umhang blicken läßt. Sie scheint Euch gezielt angesprochen zu haben.

Das Gasthaus "Zum sterbenden Elb" wird von einem Zwerg geführt, der jeden mit einem breiten Lachen willkommen heißt, aber ganz besonders Elben. Die werden mit den Worten "Ah, auf Euch habe ich schon gewartet!" begrüßt. Er ist absolut kein mürrischer Zeitgenosse, aber ein echter Muskelberg. Mehrere große Streit- und Kriegsäxte hängen hinter der Theke an der Wand, dazu ein riesiger Kriegshammer. Jede Wette, daß er damit umzugehen weiß...
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Re: Die Einladung
« Antwort #4 am: 25. September 2010, 09:26:49 »



? Bruder Gombah, diese Reise nach Markstedt wird dir gut tun, du warst zu wenig in den Städten, dort kannst du Toleranz und Duldsamkeit lernen? sagte Bruder Lomohr.
? Gut, ich werde es versuchen.? sagte Gombah und machte sich auf den Weg.
Er war schließlich ein Wanderprediger, daher stellte ihn niemand Fragen weshalb er plötzlich nach Markstedt wollte.
Er hielt es für besser,  Sinn und Zweck seiner Reise vorerst geheim zu halten.
Das Dehmo-Sebunthing  war schließlich keine öffentliche Veranstaltung, zu der man Publikum mitbringen durfte.
Die Sache breitete Gombah einige Sorgen.
Was wusste er von den Mächten im Hintergrund? Wieso war er eingeladen worden?
Wollten die Götter ihn etwa prüfen?
Oder würden sich gar am Ende irgendwelche Schurken über ihn lustig machen.
Gombah seufzte.
Trotz aller Sorgen und Zweifel, er musste seine Pflicht erfüllen.
Er wanderte eine Zeit lang durch die Wälder.
Eines Tages wurde Gómbah von einem Unwetter überrascht.
Der Wanderprediger  floh in eine Höhle, in der eine seltsame Frau ihn schon erwartete.
Diese gebot Gombah, sich zu beeilen, da seine Aufgabe sehr wichtig für die Zukunft sei.
Gombah versicherte ihr,  keine Zeit zu verschwenden und wanderte nach dem Unwetter sogleich weiter.
Wer diese Frau war und woher sie kam, fragte Gombah nicht.
Es gab so viele geheimnisvolle Mächte, vielleicht war es da besser nicht alles zu wissen.
Auf einer Waldlichtung fand Gombah am nächsten Morgen einige seltsam gekleidete Erschlagene.
Nun, die Unglücklichen hatten wohl einer anderen Geschichte mit gespielt und dabei kein Glück gefunden.
So etwas geschah eben in den Barbarenreichen.
Gombah bestattete die Toten und bat die Götter ihre Seelen gnädig aufzunehmen.
Dann wanderte Gombah weiter.
Er verließ die Barbarenreiche und überquerte die Grenze zum Alten Reich.
Der Wanderprediger hoffte, dass seine Reise nun ohne weitere Abenteuer verlaufen würde.
Aber seine Hoffnungen erfüllten sich nicht.
Bald begegneten ihn immer mehr Flüchtlinge.
Er sah ihre Gesichter und wagte es nicht sie anzusprechen.
Sie gehörten zum Alten Volk.
Ach, in den letzten Jahrhunderten hatte das Alte Volk schon so viel verloren.
Vor allen durch Gombahs Volk, durch die Barbaren
Und nun waren diese Angehörigen des Alten Volkes auch noch vertrieben worden.
Wieder durch Barbaren?
Gombah befürchtete es.
Voller Scham wich er den Flüchtlingen aus.
Leider musste Gombah nun viele zerstörte Dörfer sehen, von denen nur noch Ruinen übrig geblieben waren.
Er übernachtete in Nähe eines nur teilweise zerstörten Dorfes, dessen Bewohner, mit Speeren bewaffnet, ihr Dorf bewachten.
Gombah befürchtete, dass sie ihn sogleich töten würden, wenn er sich ihnen überraschend zeigte und war lieber vorsichtig.
Am nächsten Morgen zog Gombah weiter.
Nun begegnete er auch immer mehr Soldaten.
Sie errichteten Barrikaden an strategisch günstigen Stellen.
Die Soldaten sahen Gombah an und winkten ihn rasch weiter zu gehen.
Offenbar misstrauten sie keinem Geweihten, auch wenn dieser ein Barbar war.
Irgendwie beruhigte dies Gombah etwas.
Endlich erreichte er Markstedt.
Als der Wanderprediger  sich dem Haupttor näherte trat eine Gestalt, in einem grauen Mantel hinter einen Baum hervor und sprach ihn an:
"Wanderer, geh in den Gasthof 'Zum sterbenden Elb', frage dort nach einem Zimmer und zeige das Siegel!"
Gombah erkannte an der Stimme, dass es sich um eine Frau handelte.
Überrascht wollte er sie genauer anschauen, doch sie war schon wieder zwischen den Bäumen verschwunden.
Vor dem Stadttor befanden sich einige Soldaten.
Aber sie ließen Gombah ohne größere Kontrollen in die Stadt hinein.
Der Respekt vor einem Geweihten war sogar im Krieg groß.
In der Stadt sah Gombah noch mehr Soldaten.
Überall hörte er militärische Befehle und auf der Stadtmauer wurden Vorbreitungen für den Fall eines Angriffes auf die Stadt und die Belagerung durch ein feindliches Heer getroffen.
Gombah fand schnell den Gasthof `Zum Sterbenden Elb´
Der Wirt war ein Zwerg, welcher Gombah sofort sympathisch war.
? Ah, ein Barbar als Geweihter, so was sieht man selten, willkommen!? sagte der Zwerg.
Mehrere große Streit- und Kriegsäxte hängen hinter der Theke an der Wand, dazu ein riesiger Kriegshammer.
Gombah blickte den Kriegshammer lange an.
? Hm, du denkst wohl daran, wie es wäre mit einem solchen Hammer in die Schlacht zu ziehen.? meinte der Zwerg lächelnd.
? Bist du zufrieden mit deinem Leben als Geweihter??
Gombah zuckte mit den Schultern und zeigte dem Zwerg das Siegel
Dieser sah es lange an.
? Es scheint mir du hast eine wichtige Aufgabe zu erledigen.? erkannte der Zwerg nachdenklich.





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Re: Die Einladung
« Antwort #5 am: 02. Oktober 2010, 13:23:19 »

Mühsam kam Volkan voran. zu Fuss ist die Strecke einfach zu beschwerlich. Aber das Geld reichte nie für ein Esel geschweige denn für ein Pferd. Dennoch erreichte er die Stadt.
Als er durch das Stadttor schritt kamen ihm zwei Zwerge entgegen. diese hatte er schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen. Ich sprach sie an und fragte nach einer schönen Herberge.
Diese Antworteten: Das der Gasthof "Zum sterbenden Elfen" eine schöne Herberge sei. Sie erklärten mir den Weg dorthin ich bedankte mich und verabschiedete mich von ihnen. Ich schlenderte den beschriebenen Weg entlang und lies die Stadt auf mich wirken, als ich mein Ziel erreicht hatte trat ich durch die Tür.
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Re: Die Einladung
« Antwort #6 am: 06. November 2010, 12:51:05 »

Bruder Willibald packte seine sieben Sachen und machte sich mit einem flauen Gefühl im Magen auf in seine ungewisse Zukunft. Er brach von dem kleinen Waldkloster in den Weiten Wäldern auf nach Vulna-Ahyret und wanderte durch die Wälder. ?Noch gefällt mir diese Reise?, sagte er zu sich selbst und voller Tatendrang legte er noch einen Schritt zu.
Auch als er die Wälder verließ hatte sein Mut ihn nicht im Stich gelassen, denn er fand schnell eine Furt, auf der er den Fluss überqueren konnte. Bald schon darauf betrat er des Königreich Vulna-Preteri und orientierte sich am Essenzgebirge. Am Oidra angelangt, dauerte es einige Zeit eine Fähre zu finden, die ihn übersetzte. Doch auch diese Hürde nahm Willibald mit wackerem Herzen.
Auf Pfaden und Wildwechseln schlug sich Willibald dann nach Norden, umrundete Mandarik, da er Angst vor dieser Stadt und all seinen Dieben und Mördern hatte. Um sich allerdings nicht durch den Hrag und die Echsensümpfe schlagen zu müssen, wanderte Bruder Willibald auf der Handelsstraße zwischen Mandarik und Uslik weiter.
Als von den Echsensümpfen und den  Gebeine Hügeln flankiert war, schwand sein Mut und seine Gewissheit heil in Markstedt anzukommen. Doch so verängstigt er auch war, er setzte seinen Weg fort, aber er erhöhte die Zahl seiner Gebete.
Vor Uslik verließ er die Straße und bewegte sich wieder auf Pfaden und Wildwechseln. Er bewegte sich am Rande der Alten Höhen. Je weiter er schritt, desto mehr Leute kamen ihm mit Sack und Pack entgegen. Bald sah er auch den Grund dafür: Überfallene Dörfer und Höfe am Rande des Weges. Willibald verstand nicht viel von Kampftaktik, aber selbst er konnte sehen, dass die Räuber es nicht schwer gehabt hatte. Kaum ein Mann zwischen 15 und 50, schoss es Willibald durch den Kopf. Selbst ein Gnorf hätte dort hinein spazieren können.
Aber nicht alle flohen. Manche saßen auf den Trümmern ihrer Existenz und bemühten sich nach Kräften, diese wieder aufzubauen. Das rührte Willibald zu Tränen und er ging hin und brach sein Brot für diese armen Wesen und teilte seine Rationen mit ihnen. Aus ihren Reaktionen schloss der Bruder, dass er der erste seit langer Zeit war, der Gutes für sie tat. Und er tat Gutes für sie, soviel sogar, dass seine Rationen aufgebraucht waren und er sich aus der Natur ernähren musste. Aber selbst dann bemühte er sich um die Menschen, die er auf seinem Weg traf. Er versorgte Kranke und Verletzte so gut er konnte, er brachte ihnen Dinge bei, die nützlich für sie waren, er erzählte Mythen und Legenden, um sie auf andere Gedanken zu bringen, usw.
Je näher er Markstedt kam, desto mehr Soldaten traf er und desto besser wurden die Befestigungen.
Schließlich hatte er sein Ziel vor Augen: Markstedt. Er hatte viel über sie. Ihre Mauern waren dicker, als er sie sich vorgestellt hatte. Auf ihnen standen so viele Wachen, dass der Bruder davon ausgehen musste, dass es nicht nur Probleme mit Räuberbanden gab, sondern dass ein handfester Krieg ausgebrochen war.
Als er auf das Haupttor zuging, kam eine umhangtragende Gestalt auf ihn zu und sprach die Worte: ?Wanderer, geh in den Gasthof 'Zum sterbenden Elb', frage dort nach einem Zimmer und zeige das Siegel!? Der Stimme nach war es eine Frau, sie ließ aber keinen Blick unter ihre Kapuze dringen und auf Nachfragen von Bruder Willibald reagierte sie auch nicht, sondern verschwand wieder im Schatten der Wehrmauer.
Eingeschüchtert, ein Stoßgebet an seine Göttin sendend und gefüllt mit Fragen machte sich Willibald auf die Suche nach dem beschriebenen Gasthaus. Nachdem er sich durchgefragt hatte, die lange Zeit in den Wäldern hatten ihm seine Orientierung in der Stadt schwer gemacht, fand er es:  Zum sterbenden Elb. Was für ein schrecklicher Name, wer kommt nur auf so etwas, schoss es Bruder Willibald durch den Kopf.
Als er den Schankraum betrat und den grinsenden Zwerg sah, wusste er die Antwort. Nachdem er um ein Zimmer gebeten und das Siegel vorgezeigt hatte, ging er auf das Zimmer, das ihm zugeteilt worden war. Er musste beten, meditieren und über das erlebte nachdenken.
Auf dem Weg zu seinem Zimmer fiel Bruder Willibald ein Ordenskrieger vom Volke der Barbaren auf. Er unterhielt sich mit dem Wirt über den Hammer hinter der Theke. Er spielte kurz mit dem Gedanken ein geistliches Gespräch mit diesem gottesfürchtigen Mann zu führen. Er verwarf ihn aber schnell wieder, da er noch vieles zu tun hatte und dieser Ordenskrieger gar nicht so gottesfürchtig war. Schließlich wusste er nicht mal, ob er mit seinem Leben als Diener der Götter zufrieden war.
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Re: Die Einladung
« Antwort #7 am: 07. Dezember 2010, 17:31:02 »

Mit vorrückender Stunde füllt sich das Gasthaus immer weiter und nicht wenige davon sind Leute, die scheinbar eine lange Reise hinter sich haben. Vermutlich sind nicht alle zum Dehmo Sebunthing geladen, doch der ein oder andere sieht aus, als sei er genauso auf der Suche, wie ihr.
Darunter ist ein Druide des Waldvolkes, der sich eher still in eine Ecke verdrückt hat und ein hühnenhafter Elb, dessen rechte Hand immer auf dem Knauf seines Schwertes ruht, während er mit scharfen Blick die anwesenden mustert.
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Re: Die Einladung
« Antwort #8 am: 10. Dezember 2010, 02:57:56 »

Nachdem er sich auf seinem Zimmer etwas frisch gemacht hatte machte Gombah noch einen kleinen Spaziergang durch Markstedt.
Er hoffte noch etwas mehr über die politische Situation und dem drohenden Krieg erfahren zu können.
Doch als er den Markplatz besuchte wurde er von einem Söldner angesprochen.
? Ehrenwerter Geweihter, hättet Ihr einen Augenblick Zeit für mich??
Gombah blieb stehen und sah den Söldner genauer an.
Der grau haarige Mann, der freundlich lächelte, aber kalte Augen hatte, erwiderte seinen Blick gelassen.
Dem Dialekt nach stammte der Mann aus den Jungen Reichen, aber Gombah war sich da nicht sicher.
? Selbstverständlich ?, erwiderte er höflich.
? Nun, ich suche noch einige kräftige Männer für eine bestimmte Mission, sind noch mehr Eures Volkes in der Stadt? Barbaren scheinen mir sehr geeignet für diesen Zweck.?
? Es tut mir leid. Ich kann Euch nicht helfen.? sagte Gombah schnell und ging rasch zurück in die Herberge.
Was hatte dies zu bedeuten?
Wurde er getestet? Oder war dieser Söldner wirklich auf der Suche nach Barbaren für eine Mission?
Gombah seufzte auf.
Er fand dies alles schon verwirrend und aufregend genug, er wollte nicht in noch mehr Abenteuer verwickelt werden.
Gombah beschloss für den Rest des Tages die Herberge nicht mehr zu verlassen.
Doch es konnte ja nichts schaden sich im Lokal unten die anderen Gäste etwas zu besehen.
Gegen Abend füllte sich das Lokal zusehend.
Gombah wurde es eiskalt-
Auch der Söldner war unter den Gästen. Er blickte Gombah an und lächelte zynisch.
Gombah nickte dem Mann zu und schaute schnell weg.
Er setzte sich in eine hintere Ecke und versuchte dort nicht weiter aufzufallen.
Viele der Gäste schienen weit gereist zu sein.
Sicher waren auch andere dabei, welche zum Dehmo Sebunthing eingeladen waren.
Sogar zwei andere Geweihte waren unter den Gästen. Gombah nickte den beiden kurz zu, blieb jedoch in seiner Ecke sitzen, er wollte sich mit ihnen nicht unterhalten, so lange dieser seltsame Söldner ihm beobachtete und vielleicht Teile des Gespräches belauschte.
Und dann betrat ein Elb den Raum.
Gombah versuchte ruhig zu bleiben.
Elben hassten Barbaren.
Und dieser Elb machte da keine Ausnahme.
Er sah Gombah an, in den Augen des Elben blitzte es auf.
Seine Hand legte sich auf den Griff seines Schwertes, aber er zog es nicht.
Mit funkelnden Augen starrte der Elb Gombah an, der versuchte den Blick ruhig zu erwidern.
Wollte dieser Elb ihn etwa im Gastraum der Herberge nieder machen?
Das konnte sich Gombah von einem Elben nicht vorstellen.
Trotzdem kostete es ihm viel Kraft ruhig zu bleiben, zumindest bemühte er sich den Blick des Elben ruhig zu erwidern.,
Ob es ihn gelang? Das mochten andere beurteilen.
Der Elb blickte sich weiter um.
Er schaute sich jeden Gast genau an und dann sah er den Söldner.
Dieser lächelte noch breiter.
Die Züge des Elben wurden noch härter.
Bildete Gombah sich dies nur ein oder kannten diese beiden sich?
Was ging hier vor?
Stand ein Kampf  bevor?
Doch der Elb zog auch diesmal sein Schwert nicht.
Der Söldner nickte dem Elben spöttisch zu und trank gelassen ein Bier,
Und der Elb stand nur da und starrte den Söldner an.
Aber jetzt betrat der seltsamste Gast den Raum. Gombah konnte es kaum glauben.
Ein Druide des Waldvolkes ging ruhig zwischen den Gästen hindurch zur Theke.
Das Waldvolk!
Sogar die meisten Barbaren hatten vor diesen geheimnisvollen Wesen großen Respekt.
Sie lebten tief in den Wäldern und mieden den Kontakt mit anderen Völkern.
Viele Barbaren glaubten, das Waldvolk würde die Wälder hegen und pflegen.
Selten besuchten Angehörige des Waldvolkes kleine menschliche Dörfer.
Noch nie hatte Gombah von einen von ihnen gehört der eine Stadt betrat.
Die Druiden waren noch zurück gezogener und scheuer als die normalen Angehörigen dieses geheimnisvollen Volkes.
Und hier in einer großen Stadt, in einem Kriegsgebiet und einem Lokal mit vielen zweifelhaften Gästen ging ein Druide des Waldvolkes ruhig zur Theke, bestellte sich einen Becher Wasser und setzte sich ohne Scheu zwischen die anderen Gäste.
Auch der Elb blickte den Druiden ungläubig, ja fassungslos an.
Sogar der Söldner schien nicht mehr ganz so zynisch zu grinsen.
Gombah fragte sich was dieser Abend wohl noch für Überraschungen bringen mochte.


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Re: Die Einladung
« Antwort #9 am: 14. Dezember 2010, 19:09:57 »

Bruder Willibald richtete sein Zimmer fast zeremoniell ein. Es war lange her, dass er in einem richtigen Bett schlief. Selbst im Kloster hatte er seiner Zeit nur auf einem Strohsack geschlafen. Es rührt ihn, dass er dieses luxuriöse Zimmer bekam ohne zahlen zu müssen. Es war eingerichtet wie ein normales Tavernenzimmer, doch das wusste Willibald nicht. Das Bett war breit und weich und so sehr er dankbar war, bezweifelte er, dass er in diesem weichen Bett schlafen konnte. Am Fuße des Bettes stand eine schwere Truhe. In ihr verstaute er seine Sachen. Auf den Tisch, der in der Mitte des Raumes stand und diesen dominierte, stellte er die Statue seiner Göttin auf und breitete viele für seinen Glauben wichtige Gestände auf ihm aus.
Als er damit fertig war, nahm er seine Gebetskette vom Hals, kniete sich auf den Holzboden seines Zimmers und betete, dass alle Kreaturen der Wildnis geschützt seien. Er betete auch für die armen Bewohner der überfallenen Dörfer, auf dass sie überlebten und unter dem Schutz der Götter stünden. Schließlich betete er noch für sich selbst und bat darum wieder heil in seinem Kloster anzukommen, wenn alles vorbei sei. Dann stimmte er noch eine kurze Ode an die Götter und ihre Unantastbarkeit an.
Nach all diesem rang sich Willibald dazu durch sich in den Schankraum zu setzen, denn er war neugierig. Als er den Raum betrat, waren vielleicht ein Dutzend Menschen darin. Er bestellte sich ein Glas Wasser und zog sich in eine der Ecken zurück.
Mit der Zeit füllte sich der Schankraum zusehends mit Vertretern aller Völker. Das Treiben wurde immer bunter und durch den ausgeschenkten Alkohol immer lustiger. Je lauter es wurde, desto unwohler fühlte sich Willibald. Es war lange her, dass er in einer solchen Situation war und es fiel ihm schwer die Leute einzuschätzen. Er wusste nicht wer ein potentieller Dieb war und wer nicht.
Schließlich betrat ein Elb den Raum, wie ihn Willibald noch nie gesehen hatte. Er müsste sich sogar schmälern, um durch die Tür zu passen. Damit nicht genug, trug er ein Schwert, das Willibald, da war er sich sicher, nicht einmal heben konnte. Die Hand immer am Knauf des Schwertes schaute der Hüne musternd in den Raum.
Bruder Willibald gab sich alle Mühe hinter seinem Tisch zu versinken und möglichst wenig Sichtfläche zu bieten. Er schickte ein kurzes Stoßgebet zu den Göttern, dass dieser Elb bloß keine Schlägerei anfinge. Er verschob den Becher mit Wasser so, dass er den Elben nicht mehr sehen konnte und atmete auf.
Dann betrat der geweihte Barbar den Raum, der Willibald schon aufgefallen war, als er die Taverne betreten hatte. Dieser Musterte einen Söldner eindringen und schien sich nicht wohl in seiner Haut zu fühlen. Willibald fühlt mit ihm und überlegte, ob er ihn herüberwinkte. Verwarf diesen Gedanken jedoch, da er nicht wusste, was er sagen sollte. Auch der Barbar musterte den Elben, wie Willibald zuvor. Dann musterte er die Runde der immer mehr werdenden Reisenden. Sein Blick fiel auf Willibald und er nickte ihm zu.
Willibald wurde rot, nickte schnell zurück und versuchte einen tiefen Zug seines Wassers zu nehmen, in der Hoffnung der Barbar würde nicht herüberkommen. Er setzte den Becher an, sog des Wasser ein und ? verschluckte sich heftig. Er prustete los und begann laut zu husten. Die Männer in seiner Nähe lachten laut los und die Schnankmaid, die diese bediente, schaute ihn bemitleidend an. Willibald wurde noch röter.
Doch da betrat ein Druide des Waldvolkes die Taverne. Bruder Willibald hatte erst einen in seinem Leben gesehen und das durch Zufall in den tiefsten Wäldern des Doppelkaiserreiches. Er hatte einen erhabenen Gang und machte sich nicht die Mühe, die restlichen Gäste zu betrachten. Er schritt forsch und weich, schnell und anmutig zugleich gerade zur Theke, bestellte sich ein Wasser und setzte sich in eine Ecke des Raumes, wie Willibald, um die anderen Gäste zu beobachten. Willibald dankte den Göttern, dass ein einigermaßen gleichgesinnter hier war und noch dazu ein solch weiser und bewanderter dazu.
Willibald beschloss, den Druiden anzusprechen, denn er wusste um die Weisheit dieser Männer. Das meiste seines  Wissens hatte er durch die eine Begegnung mit einem Druiden zu verdanken und es war wahrlich kurz gewesen. Er fasste sich ein Herz, nahm seinen ganzen Mut zusammen, schickte ein Stoßgebet zu den Göttern und machte sich sehr selbstbewusst auf den Weg, darauf bedacht möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
...
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Geist jedoch beherrscht Gewalt.

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Neadred

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Re: Die Einladung
« Antwort #10 am: 19. Dezember 2010, 16:27:40 »

Nach dem ich erstmal meine Sachen in meinem Zimmer verstaut habe. Habe ich um eine Schüssel mit warmen Wasser gebeten um mich waschen zu können. Die Magd brachte mir das gewünschte und ich wusch mich erstmal.
Als ich mich wieder frisch und sauber fühlt stellte sich der Hunger ein und ich ging in die Schankstube in der Hoffnung dort etwas zu essen zu bekommen.

Die Schankstube war schon recht gut gefüllt und ich setzte mich neben einen Ordensbruder, der sich wohl gerade verschluckt haben musste, jedenfalls hustete er noch und sein Kopf war rot angelaufen.
Die Magd, die mir schon das Wasser gebracht hatte, war auch für die Gäste in der Schankstube zuständig ich winkte ihr, in der Hoffnung etwas zu essen zu bekommen.
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Ingo

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Re: Die Einladung
« Antwort #11 am: 19. Dezember 2010, 22:29:15 »

Während im Schankraum das Leben tobt und so manches Getränk über die Theke wandert, Essen angerichtet und den zahlenden Gästen gebracht wird, von denen der eine Teil Laut und ein recht großer Anteil relativ ruhig und zurückgezogen ist, soweit dies in dem sich füllenden Schankraum überhaupt möglich scheint, wird es später.
Als Willibald auf den Druiden, der allein am Tisch sitzt, zusteuert, geht plötzlich die Tür auf und eine junge Frau betritt den Raum. Ihr spitzen Ohren und ihr schlanker Körperbau weisen sie als Elbin aus. Wäre sie menschlich, so könnte man sie höchstens auf 17 oder 18 Sommer schätzen, doch bei einer Elbin läßt sich dies kaum sagen. Ihre Augen strahlen Weisheit und Macht aus. Schlagartig wird es still, denn ihr Körper ist nur unzulänglich von Stoff bedeckt.
Die Tätowierung auf ihrer Brust zeigt das Zeichen Agamas, der Göttin der Fortpflanzung und das Amulett um ihren Hals zeigt das gleiche Symbol.
Diese Merkwürdigkeit fällt zumindest den anwesenden Geweihten und dem großen Elben auf, denn normalerweise verehren die Elben die Hüterin der Bäume und nicht die Götter der acht Konklaven.
Das Symbol mag bereits die meisten Anwesenden anzügliche Bemerkungen hinterschlucken lassen, doch das übergroße dunkel eingefärbte Schwert in ihrer Hand tut ihren Rest. Blut tropft von ihm herunter und hinterläßt eine gesprenkelte Spur in der Schneise, die sich vor ihre öffnet und hinter ihr kaum wieder schließen mag.

Die junge Frau läßt ihre Augen über die Anwesenden schweifen, ohne die meisten überhaupt zu bemerken und geht auch am erschrockenen Willibald vorbei. Einer der Betrunkenen greift in Richtung ihrer Hüfte, als sie seine Hand greift und sie verdreht, ohne stehen zu bleiben oder sich auch nur von ihrem Weg abzuwenden. Der Mann geht schreiend in die Knie und rutscht hinter ihr her, bis sie seine Hand losläßt und er wimmernd zusammenbricht. Fast unmittelbar vor dem Geweihten bleibt sie stehen, geht in die Knie und verbeugt sich tief. "Erzmeister Tardjani, verzeiht mir die Störung!" spricht sie leise, doch in der Stille kann es fast jeder vernehmen. "Ich habe das was ihr wolltet."
Der Druide deutet auf den Platz neben sich und die Elbin legt einen winzigen Beutel vor dem Gelehrten des Waldvolkes nieder. Er greift das Beutelchen. "Gut!"

Langsam wird es wieder lauter und als man sich schließlich von den beiden abgewandt hat, schiebt er einen Beutel zur Elbin, der deutlich größer und schwerer aussieht. Die Frau ergreift das lederne Behältnis und geht dann zur Theke. "Wein!" sagt sie und ignoriert die Worte des Elben, der sich zu ihr gesellt und ihr etwas zuflüstert, bevor er sich abwendet und sie stehen läßt.
Nur wer das Lippenlesen beherrscht kann wissen, daß er sie "Verräterin" nannte.
« Letzte Änderung: 28. Dezember 2010, 12:25:56 von Ingo »
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Re: Die Einladung
« Antwort #12 am: 24. Dezember 2010, 13:35:46 »

Gombah sah überrascht wie einer der anderen Geweihten sich erhob.
Es war ein junger Mann, der jedoch bereits den Rang eines oberen Novizen erreicht hatte.
Dies beeindruckte Gombah sehr. Dieser Geweihte musste  über großes Wissen und was vielleicht sogar noch wichtiger war, eine wahre innere Weisheit verfügen, welche Gombah wohl nie erreichen  würde.
Dieser Geweihte diente den Göttern der Konklave der Erde, wie Gombah.
Er hatte sich jedoch nicht Ixos sondern Eroim geweiht.
Eroim, der Göttin der Wälder und Tiere.
Für einen solchen Geweihten, musste ein Druide des Waldvolkes noch viel beeindruckender sein, als für Gombah.
Daher überraschte Gombah  es nicht mehr, dass dieser Geweihte zu dem Druiden ging.
Doch da trat jemand ein.
Der junge Geweihte drehte sich kurz um und blieb wie versteinert stehen.
Er erstarrte vor Überraschung.
Gombah folgte seinem Blick und auch er konnte kaum glauben was er sah.
Oder besser wem er sah.
Eine Elbin.
Noch ein Spitzohr, dachte Gombah sehr barbarenhaft.
Aber was für ein Spitzohr..
Sie hatte eine unglaubliche erotische Ausstrahlung.
Und sie war nicht so gekleidet, dass ihre Reize verborgen, sondern eher betont wurden.
Fast alle Gäste starrten die Elbin an.
Die meisten wohl mit recht menschlichen Gedanken.
Die Tätowierung auf ihrer Brust zeigte das Zeichen Agamas, der Göttin der Fortpflanzung und das Amulett um ihren Hals zeigte das gleiche Symbol.
Dies war ungewöhnlich, wie Gombah wusste, denn die Elben beteten gewöhnlich zu ihrer Hüterin der Bäume und nicht zu den Göttern der acht Konklaven.
Doch diese Elbin sollte sich besser kein Mann nähern, welcher sich nicht mehr beherrschen konnte.
Nicht um ihrer Sicherheit machte sich Gombah Sorgen, sondern um das Schicksal solch törichter Narren, denn mit dieser Frau war nicht zu spaßen.
Sie hatte ein großes Schwert in der Hand, die Klingen war dunkel gefärbt.
Blut tropfte von der Klinge.
Alle Gespräche verstummten, schweigend sahen alle die Elbin an.
Gombah sah nebenbei, dass der Söldner erbleichte.
Wortlos ging die Elbin weiter.
Die Gäste wichen auseinander und machten ihr Platz.
Hinter ihr blieb eine rote Spur auf dem Boden zurück.
Sie musterte die Gäste.
Doch  alle schienen ihr gleichgültig zu sein.
Auch Gombah..
Wahrscheinlich kannte diese Elbin nur ihre Mission und wehe dem, der ihr bei ihrer Aufgabe in die Quere kam.
Jetzt ging sie ganz nah am dem jungen Geweihten vorbei.
Dieser schien fast zu einer Statue geworden zu sein.
Die Ausstrahlung der Elbin raubte dem jungen Mann offenbar fast den Atem.
Gombah konnte ihm gut verstehen.
Die Elbin ging weiter ohne den jungen Geweihten zu beachten.
? Bleib doch hier!? rief ein offenbar betrunkener Gast.
Warum muss es so oft einen betrunkenen Narren geben, der nicht weiß was er tut?
dachte Gombah.
Er betete zu Ixos, der Narr möge seine Torheit überleben.
Die Elbin ging einfach weiter.
? Ich hab gesagt, bleib hier, du Luder!? schrie der Kerl, taumelte einen Schritt hinter der Elbin her und wollte ihr an die Hüfte fassen.
Dies gelang ihm nicht mehr.
Ohne sich umzudrehen, ergriff die Elbin mit der Linken seine Hand und drehte diese mühelos um.
Der Betrunkene begann zu schreien.
Die Elbin verdrehte ihm die Hand und ging weiter, ohne ihr Opfer auch nur eines Blickes zu würdigen.
Sie schleifte den Schreienden einfach hinter sich her.
Auch sie wollte offenbar zu dem Druiden.
Nur wenige Schritte noch.
Dann ließ sie die Hand des Möchtergernwüstlings los.
Dieser blieb wimmernd am Boden liegen.
Gombah beschloss, wenn möglich, dem Kerl später zu erklären, wie viel Glück er gehabt hatte.
Die Elbin hatte ihm nicht einmal seine Hand abgeschlagen.
Was für ein Glückspilz.
Die Elbin blieb vor dem Druiden stehen.
Ja, sie ging in die Knie und verbeugte sich tief.
Was für eine Ehrenbezeugung von einer so stolzen starken Elbenfrau.
Gombah war tief beeindruckt.
 "Erzmeister Tardjani, verzeiht mir die Störung!"  sagte sie.
 "Ich habe das was Ihr wolltet."
Der Druide deutete auf den Platz neben sich und die Elbin legte einen winzigen Beutel vor dem Gelehrten des Waldvolkes nieder. Er nahm das Beutelchen.
"Gut!" sagte der Druide.
Die Elbin setzte sich zu dem Druiden, leise begannen die beiden irgendetwas zu besprechen.
Gombah sah, dass der Söldner mit bleichen Gesicht zu den beiden herüber starrte, dann erinnerte Gombah sich wieder an dem männlichen Elben.
Wie konnte ich den bloß vergessen?  fragte er sich.
Er schaute zu diesem Elben und erschrak.
Wut, ja Hass las er in den Augen des Elben als dieser auf den Druiden und die Elbin starrte.
Was geht hier nur vor? fragte sich Gombah verwirrt.















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Re: Die Einladung
« Antwort #13 am: 28. Dezember 2010, 13:51:19 »

Als ich mich gerade hingesetzt hatte, stand der Ordensbruder auf und ging langsam zu dem Druiden, als die Tür aufging und eine Elbin in ihrer schönsten Pracht herreinkam ihr Körper war nur mit den nötigsten Stoffenverhüllt, was dazu führte das alle Sie anstarrten. Auch ich konnte mein Blick nicht abwenden und in meiner Leistengegend fing sich etwas an zu regen. Als ich Sie näher betrachtete, fiel mein Blick auf das bluttriefende Schwert und mir wurde gewahr. das es mit ihr nicht gut Kirschen essen war. Ich konnte beobachten wie sie zu dem Druiden ging und unterwegs einen, der nicht seine Finger von ihr lassen konnte einfach so schmerzhaft hinter ihr her geschliffen wurde. Auch der Ordensmann blieb stehen und beobachtete die Unterhaltung und den Austausch von Beuteln, zwischen der Elbin und dem Druiden.
Auch die Szene zwischen dem Elb und der Elbin entging mir nicht und ich beschloss dieser Sachen auf den Grund zu gehen. Spätestens in einer ruhigen Minute würde ich den Elb mal fragen, ob er die Elbin kennt und was ihr verhalten zu bedeuten hat.
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Fenris der Wolfige

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Re: Die Einladung
« Antwort #14 am: 21. Januar 2011, 23:36:04 »

Bruder Willibald war gerade auf dem Weg zu dem Druiden, er hatte schon die Hälfte seines Weges hinter sich, da flog die Tür das Schankraums mit einem lauten *rums* auf. Willibald fuhr erschrocken herum und betrachtete eine Elbin. Sie war eines der schönsten Wesen, die der Bruder jemals zu Gesicht bekommen hatte. Sie trug ein luftiges Gewand, das ihre Weiblichkeit betonte.
Beschämt erkannte Willibald die Regungen seines männlichen Körpers, die er auf diesen Anblick verspürte. Sein Blut schoss daraufhin auch noch in seinen Kopf und er errötete. Er schämte sich solcher Gedanken.
Mit Mühe wendete Willibald seinen Blick ab und sah es. Dieses Schwert. Er hätte wahrscheinlich Schwierigkeiten gehabt, dieses zu führen. Doch sie tat es mit Leichtigkeit.
Es war befleckt. Doch mit was? Sollte es wirklich...? Ja, es war Blut. Er hatte noch nicht oft eine mit Blut verschmierte Klinge gesehen, doch er war sich sicher, dass dies Blut war. Das Herz rutschte ihm in die Hose. Das Blut schoss aus seinen Wangen heraus und er wurde blass wie der Vollmond. Jegliche Wärme entwich seinem Körper. Er war so erschrocken, dass er sich nicht bewegen konnte.
Die Elbin betrat die Taverne. Willibald hoffte, dass sie nicht seinetwegen dort war. Er betete und als sie ihm nahe kam, musste er mit sich kämpfen, nicht die Augen zu schließen. Doch da viel ihm etwas auf. Die Elbin schien nicht die Herrin der Bäume anzubeten, sondern Agamas. Doch das wurde Willibald in dieser Situation nicht wirklich bewusst. Er würde erst später darüber stolpern.
Doch jetzt war nicht die Zeit dazu. Die Elbin bemerkte Willibalds Blick auf ihrer Brust und sie sand ihm einen vernichtenden zurück. Er wusste nicht, ob sie wütend war, weil er sie oder das Amulett angestarrt hatte, doch er wendete sich schnell von ihr ab.
Als sie drei Schritt weiter war, zu seinem Glück, wollte sich ein törichter Narr mit ihr vergnügen. Das Vergnügen in seinem Wesen verpuffte schnell, als die Elbin seine Hand packte und diese, ohne zu gucken, verdrehte.
Willibald entwich der Rest seines Blutes und dankte still seiner Göttin, dass er nichts getrunken hatte. Das war wieder ein Beweis für die Richtigkeit seines Denkens: Alkohol führt zu Schmerz und ins Unheil.
Langsam schlich sich Willibald zu seinem alten Platz zurück. Dabei achtete er auf die Umstehenden, er wollte niemandem auf die Füße treten, und auf das Geschehen, das sich zwischen der Elbin und dem Druiden abspielte. Er war aber zu verwirrt, um die Tragweite des Geschehens vollends zu ergreifen. Es würde ein wenig Meditation benötigt werden die Ereignisse zu gliedern und sie nachvollziehen zu können.
Froh darüber heil aus der Sache herausgekommen zu sein setzte sich Willibald seufzend neben den so sympathisch wirkenden, ja was war er überhaupt? Er schien gebildet und schlau zu sein. Vielleicht ein Magier? Es war Willibald in dieser Situation Jacke wie Hose, er freute sich nur, wieder in einer Gesellschaft zu sein, die nicht mit bluttriefenden Schwertern durch den Schankraum lief.
Er fasste seinen ganzen Mut zusammen und öffnete seinen Mund. Er war neugierig, was der schlaue Mann neben ihm von dem Geschehen hielt und so sprach er: ?Na, das war ja was!?
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