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Autor Thema: Formen und Formate der Veröffentlichung  (Gelesen 12607 mal)

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Yoida

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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #15 am: 30. März 2007, 20:17:37 »

Ich bin der Meinung das eine Charaktererschaffung grundsätzlich vor dem ersten Spieltreffen zu erfolgen hat, selbst mit den einfachsten Regeln oder sogar wenn man ein werteloses RPG-System benutzt. Zum einen habe ich früher zu oft mitbekommen, wie einige Leute keine Lust mehr hatten, weil die Gruppe über den Charakter entschieden hat, zum anderen sollte man sich für einen echten Charakter (und keine einfache Wertesammlung) auch mehr als ein paar Minuten Gedanken machen und zum dritten kommt ein interessanter Teil des Rollenspiels einfach dadurch, das die Spieler nicht vorab wissen, was für einen Charakter die anderen Freunde jeweils haben (es sei denn natürlich ein paar Leute sprechen die Charaktere ab, aber selbst dann ist es noch eine Überraschung für die anderen).
Und wenn man die Charaktere vor den Treffen erstellt dann sollte sich heutzutage auch irgendwo ein Computer und ein Drucker dafür auftreiben lassen, zumal sehr viele SLs ihre Notizen für größere Kampagnen sowieso im PC speichern...

Wir entwickeln unsere Charaktere immer gemeinschaftlich, mit gemeinsamer Vorgeschichte, aufeinander abgestimmt. Das macht allen Spaß und ich wüßte keinen Grund das zu ändern. Alle Leute an einen Rechner zu setzen halte ich da für Quatsch.

Yoida
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Mike

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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #16 am: 30. März 2007, 20:51:00 »

Wir haben gerade Spielrunde, allerdings wird etwas gekocht, da nutze ich die Zeit für eine kurze Antwort.

Ich habe meinen Mitspielern davon erzählt. Sie waren einstimmig der Meinung das wäre nicht toll. Charaktere muß man in einer Gruppe machen können. Als zusätzliches Tool ok, aber die Erstellung auf Papier sehen wir alle als Standard für uns an.
Einer meiner Mitspieler meinte, ein System das es vorsieht Charaktere mit einer Software zu erstellen würde er keinesfalls kaufen und hätte er es gekauft sofort in den Mülleimer schmeißen. Ich sehe das ehrlich gesagt ähnlich.

Das mag jetzt harsch klingen, aber ich will ehrlich mit dir sein. So hättest du bei keinem von uns eine Chance.
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Dorix

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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #17 am: 31. März 2007, 11:27:55 »

Ich habe mir das Regelwerk nun auch herunter geladen und angesehen. Jetzt erzähle ich einfach mal was mir aufgefallen ist:

1. Die Charaktererschaffung ist vieeeeeel zu kompliziert. Ich möchte einen Charakter einfach generieren können und da stimme ich mit den anderen überein: ein Generator ist nett aber nur wenn ich Charaktere auch so basteln kann. Alle meine Spielrunden machen das gemeinsam und nicht zu hause am Rechner.
2. Die Regeln sind unverständlich geschrieben
3. Ein Regelwerk ohne Welt würde ich sowieso nicht haben wollen und wenn Du 250 Seiten mit Regeln voll packst (was zu viel ist) und nur 50 Seiten auf die Welt, dann ist das zu wenig Welt und zu viel Regeln.
4. Du hast oben geschrieben, daß die meisten kein Quellenbuch ohne Abenteuer kaufen würden. Da stimme ich zu. Aber ich möchte eine Weltbeschreibung mit einem Abenteuer, nicht viele Abenteuer mit Häppchen von Weltbeschreibung.

Da ich Prost und Pyramos vom neuen Welten Verlag ja schon kenne ziehe ich damit mal den Vergleich:

Das Pyramos Quellenbuch ist Weltbeschreibung plus Regeln, das ist wirklich prima so. In Piraten der Winde gibt es auch etwas Weltbeschreibung dazu als Erweiterung zum Quellenbuch, das ist auch gut. Die Prost Charaktererschaffung ist einfach, wie auch die Regeln. Eigentlich das was man sich wünscht.

Wenn die Avarion-Charaktererschaffung so bleibt, würde ich mir Avarion nicht zulegen und von meinen Mitspielern scheinbar auch niemand (ich habe Freitag eine Umfrage in einer Spielgruppe gestartet). Die übrigen Regeln finde ich bislang auch nicht toll, aber du hast ja gesagt, daß du da schon viel geändert hast. Einfacher wäre hier besser. Da würde ich mir an deiner Stelle noch mal Prost ansehen. Da habt ihr das doch toll hinbekommen - wobei mir immer noch nicht klar ist, warum du nicht einfach Prost verwendest. Das ist doch der gleiche Verlag.
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DirkF

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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #18 am: 31. März 2007, 17:01:04 »

Da habt ihr das doch toll hinbekommen - wobei mir immer noch nicht klar ist, warum du nicht einfach Prost verwendest. Das ist doch der gleiche Verlag.
Ich habe das Prost garantiert nicht so hinbekommen, denn daran war ich nicht beteiligt ;-)

Avarion ist eine externe Kooperation, deren Regelwerk getrennt entwickelt wurde - es war quasi schon fast fertig, bevor ich das erste mal von Prost gehört habe. Es kommt im gleichen Verlag heraus, weil Ingo und ich uns davon gegenseitige Vorteile versprechen - Die Welt Avarion wird mit Werten für beide Regelsysteme herauskommen (d.h. es wird eine neue Welt für Prost), während ich die Kontakte und Erfahrung vom Neue Welten Verlag mit nutze.

@All:
Ich freue mich immer über konstruktive Kritik, aber nur ein Teil der Posts oben ist detailliert genug um eventuell das Problem zu identifizieren und beheben zu können.

Was die Charaktererschaffung angeht so braucht man theoretisch lediglich die Attribute, die Gilde und die Rasse vorher abzusprechen - von diesem Startpunkt aus kann die reine Punkteverteilung durchaus auch an einem gemeinsamen Spieltisch erfolgen. Allerdings ist da auch die Frage was die Spielrunde möchte - natürlich kann man bei einer gemeinsamen Erschaffung alle Charaktere aufeinander abstimmen und mit einer gemeinsamen Hintergrundgeschichte versehen, aber gerade das ist z.B. in meiner Spielrunde gerade nicht erwünscht, dort wollen die Spieler das ihre Charaktere mit Geheimnissen ausstatten.
Muss ich mir mal überlegen, eventuell gibt es da noch vereinfachte Varianten (es sind sowieso bereits drei Wege der Attributsermittlung festgelegt, von denen nur das würfeln im alten Regelwerk steht und für Kurzcharaktere bzw. NPCs soll es auch eine beschleunigte Charakterzusammenstellung geben, die könnten dann auch auf entsprechenden Wunsch und mit SL-Zustimmung die Spieler übernehmen)

Allerdings helfen mir Hinweise wie "Regeln gefallen nicht" weniger - bitte sagt durchaus konkret was nicht gefällt oder was nicht verstanden wurde, nur dann kann ich die Stelle suchen und bessere Beispiele nachliefern.
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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #19 am: 01. April 2007, 13:18:55 »

Hallo.

Ich finde die Idee sozusagen (abgeschlossene) Abenteuerkampagnen anzubieten, die dann die nötige Weltbeschreibung enthalten, nicht schlecht.

Statt eine komplette Welt vage (knapp) beschreiben zu können, kann man den Fokus, auf den das Abenteuer liegt, sehr ausführlich beschreiben.

Ich erinnere mal daran, bevor Quellenbücher "erfunden"worden, wurde das ja auch so praktiziert. Z.B. beim Klassiker DnD. Wer da die deutsche Reihe noch kennt  =:-) Auch die sehr erfolgreiche Reihe Dungeon Crawl Classics verfuhr so. (Anm.: Im nachhinein, als Band 34, erschien noch ein Quellenbuch der Welt)

Zu den Regeln: Auch ich persönlich mag keine "Regelklötze" (sprich: l = b = h  ;) ). Aber ich erkenne auch an, dass es Leute gibt, die das gern haben. Siehe die Rückkehr von Rolemaster - auf deutsch!

Und insgesamt finde ich es natürlich klug, wenn man hier nicht Prost II (oder Pyramos II) bekommt, sondern andere Wege geht, die dann vermutlich auch andere Leute gut finden. Gerade bei den Regeln wäres ja Essig zwei sehr ähnliche Regelwerke nebeneinander in das Heft zu bringen. So hat der Freund von einfachen, schnellen Regeln die Möglichkeit Prost zu nutzen (oder derjenige, der es schon kennt - ist sicherlich nen Faktor). Jemand der komplexere, detailliertere Regeln (langsamer müssen sie dadurch ja nicht unbedingt sein) bevorzugt, nimmt dann die anderen.

Was natürlich nix an der gemachten Kritik ändert. Es sollte nachvollziehbar sein. Sprich auch nachrechenbar.

Ein genereller Tipp ist es für verschiedene Regeln die selben Mechanismen zu verwenden. (Also, ich hab sie jetzt nicht gelesen)
 
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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #20 am: 01. April 2007, 15:05:13 »

Ich verstehe einige Kritikpunkte durchaus. Ich selbst würde meine Charaktere auch niemals an einem PC entwickeln, denn sie sollen Tiefgang und Hintergrund haben und wer Punkte am PC verteilt erreicht das meiner Meinung nach nicht (jedenfalls kenne ich bislang da nur negative Beispiele). Als Werkzeug für den Spielleiter, um z.B. NSCs oder für Cons vorgefertigte Charaktere zu zaubern ist es dagegen sicherlich gut.

Bei den Lese- und Verständnisschwierigkeiten warten wir mal, auf die neueste Version der Avarion Regeln, denn Dirk hat ja schon angekündigt, vieles geändert zu haben.

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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #21 am: 01. April 2007, 22:36:07 »

Hier mal ein paar weitere Infos:

Textformulierungen:
In der Version auf der Webseite findet ihr auf vielen Seiten weiße Bereiche oder provisorische Bilder. Dies lag daran, das ich damals viele Bilder noch nicht hatte, aber trotzdem eine ungefähr korrekte Seitenzahl und -aufteilung haben wollte.
Wenn ich dann während des Layouts die korrekten Bilder eingefügt habe, kam das natürlich nie genau so passend aus - ich musste sehr häufig entweder ein paar Zeilen zusätzlichen Text schreiben, oder aber den Text umformulieren um ein paar Zeilen einzusparen. Und so manchen Text habe ich dabei auch umgeschrieben, weil mir beim lesen für das Layout selber Fehler aufgefallen sind.
Allerdings hat sich die Layout-Phase aufgrund gesundheitlicher Probleme über mehr als ein Jahr hingezogen (und ist immer noch nicht komplett abgeschlossen), sodaß ich ohne eine seitenweise Kontrolle selber nicht sagen kann welche Texte noch identisch sind und welche nicht. Es hat sich aber einiges geändert, da in dieser Phase auch größere Planungsänderungen mit den Einführungsheften kamen.

Und aufgrund der Änderung mit den zusätzlichen Seiten werde ich nach der Platzierung der letzten Formulierungen im Magiekapitel auch nochmal von Vorne durchgehen und einige ausgewählte Kapitel um 2 oder 4 Seiten verlängern. Auf jeden Fall wird die Charaktererschaffung zusätzliche Seiten/Erklärungen erhalten, eventuell auch das Kampfkapitel (da bin ich mir noch nicht ganz sicher, da ich auch die Reihenfolge ändern werde und sich damit eine andere Platzverteilung ergibt).
Wenn es darüber hinaus Kapitel gibt wo Beispiele oder Details vermisst werden, dann habt ihr ca. 1-2 Monate Zeit diese hier als Wunsch zu listen...


Zur Weltbeschreibung:
Avarion ist sehr groß und mit sehr vielen Ideen angelegt, weil ich in der Welt auch abwechslungsreiche Abenteuer ermöglichen wollte. Damit ist die Welt aber schlichtweg zu groß, um in irgendeinem einzelnen Buch auch nur annähernd komplett beschrieben zu werden. Würde ich das versuchen, dann würde es Beschwerden hageln das die einzelnen Bereiche zu knapp beschrieben sind etc.
Die Grundbeschreibung wird deshalb das allgemein gültige wie z.B. die Götter und die Strukturen der großen Reiche enthalten, mit einer Startumgebung herausgepickt für die ersten Abenteuer.

Danach werde ich mir nacheinander einen Teil der Bereiche herauspicken und jeweils detaillierte Beschreibungen mit Abenteuern verbunden als Kampagnenbände herausbringen. Viele Bereiche werde ich aber auch als Aufruf/Umfrage posten, ob jemand anders die jeweilige Grundidee zu einem Abenteuer/Kampagnenband verarbeiten möchte - ich hatte dazu einfach zuviele Ideen, die kann ich nicht alle selber umsetzen.


Zu den Gildenlisten:
Es ist jetzt entschieden, sie im Grundregelwerk auf die vorhandenen Gildenbeschreibungen zu begrenzen und die Vorschau herauszunehmen. Es wird allerdings im Netz eine Vorschau auf einige der bereits fertigen Gilden geben, die dann kurzfristig auf anderen Wegen (z.B. freier Download oder andere Planungen) verfügbar werden (nur weil eine Gilde/Rasse nicht im Grundregelwerk ist, heißt das nicht das sie noch nicht fertig ist. Ich musste ca. 10 Gilden aus Platzmangel streichen und weitere Gilden waren für bestimmte Testkampagnen auch schon definiert...)

Zu den Regeln allgemein:
Ich weiß das die nicht so einfach sind wie die Prost-Regeln. Sie haben allerdings auch eine ganz andere Zielsetzung, und von den Leuten die derartige Systeme suchen habe ich schon oft auf Messen ausdrückliches Lob erhalten, weil ich diese Zielsetzung besser und einfacher erreiche als viele andere professionelle Systeme mit denselben Zielen.
Das ist aber auch ein Grund für die Entscheidung gewesen, die Welt nach beiden Regelsystemen herauszubringen und nicht einfach meine Regeln wegzulassen. Wer möglichst einfache Regeln sucht, der soll Avarion mit den Prost-Regeln spielen. Die Avarion-Regeln sollten sich nie an dieselben Spielertypen richten wie die Prost-Regeln, das wäre auch relativ sinnfrei...

Denn es gibt meines Erachtens nach so etwas wie "zu einfache" Regeln - dann nämlich, wenn sich die Charaktere in einigen Bereichen nicht mehr durch Werte, sondern nur noch durch Verhalten und Geschichte  unterscheiden lassen. Damit können gerade Neulinge weniger gut umgehen. Außerdem erfordern stark vereinfachte Regeln imho auch einen Spielleiter, der damit umgehen kann - denn sehr oft muss dieser dann besondere Ideen der Spieler durch Improvisation einbinden...

Beispielsweise sind die Kampfregeln bei den Avarion-Regeln aufwendiger als bei Prost, damit sich mehrere Kämpfer auch in den Kampfstilen unterschiedlich entwickeln können, und die Spieler den Kampf durch ihre Entscheidungen (und nicht nur Würfelglück) auch spürbar beeinflussen können. Natürlich ist das dann wiederum nichts für Spielrunden, die am liebsten komplett ohne Kämpfe spielen möchten...
Und man kann auch Avarion ohne Kämpfe spielen - die sind bei den Werten sowieso tötlich genug, damit die Spieler zuerst nach anderen Lösungen ohne Kampf suchen sollten...
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Dirk

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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #22 am: 02. April 2007, 14:00:24 »

Oben hast Du ja schon ein paar änderungen angekündigt aber auch um konstruktive Kritik anstelle des "gefällt mir nicht" gebeten. Ich werde deshalb mal eine Wunschliste formulieren:

- Ein Charaktererschaffungstool ist natürlich wie Ingo bereits sagte in ordnung. Ich möchte aber auch die Möglichkeit haben einen Charakter in meiner Runde ohne PC zu erschaffen. Deshalb wünsche ich mir eine einfachere Alternative Charakterschaffung.
- Einführungsheftchen sind sicherlich schön und gut, aber wenn ich mir ein Buch zu legen, möchte ich nicht ein kleines Heft lesen müssen, um es zu verstehen. Darum wäre es prima, wenn am Anfang oder Ende jedes Kapitels ein Abschnitt stehen würde, wie es geht. Ein reines Nachschlagewerk fände ich schade, denn das brauche ich erst, wenn ich etwas grundsätzlich beherrsche. Zuerst will ich ein "Lehrwerk" das mir die Regeln erklärt.
- Ich brauche Beispiele. Die sind auch bei Prost zu knapp bemessen. Das muß nicht ausführlich sein. Rechnen kann ich selber, aber ich hätte gerne ein paar Varianten vorgestellt, wie etwas aussieht aufgrund meiner auswahl.
- Zeichnungen sind schön und gut, für mich aber nebensächlich genauso wie das Layout. Ich finde die Illustrationen bei Prost toll, sie könnten größer sein, aber mich stört die kleine Größe nicht. Anderen mag es da anders gehen

So noch eine Anmerkung zur Weltbeschreibung:
- Ich möchte ein Grundbuch zur Welt ohne Regeln haben, mit dem ich anfangen kann. Da dürfen auch ruhig Abenteuer drin sein. Das Buch sollte mir eine Grundauswahl zur Hand geben mit der ich lospielen kann. Ein dickes Abenteuer oder mehrere und dann die nötigsten Infos reichen mir zum Einstieg nicht. Denn dann kann ich ja nichts eigenes machen, bin also auf die nachfolgenden Bücher angewiesen - die ja vielleicht niemals erscheinen werden.
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DirkF

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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #23 am: 02. April 2007, 22:00:23 »

- Ein Charaktererschaffungstool ist natürlich wie Ingo bereits sagte in ordnung. Ich möchte aber auch die Möglichkeit haben einen Charakter in meiner Runde ohne PC zu erschaffen. Deshalb wünsche ich mir eine einfachere Alternative Charakterschaffung.
Wie schon gesagt überlege ich mir da etwas. Aktuell ist das Hauptproblem, das die bisher für NPCs und Kurzcharaktere geplante Methode imho nicht flexibel genug ist für beliebige Spielercharaktere - bei einem NPC kommt es ja nicht so sehr darauf an, das er von den Werten her schlüssig ist. Es wird definitiv etwas als Alternative geben, aber ich muss noch etwas mit verschiedenen Ideen ausprobieren bevor ich was dazu sagen kann.

- Ich brauche Beispiele. Die sind auch bei Prost zu knapp bemessen. Das muß nicht ausführlich sein. Rechnen kann ich selber, aber ich hätte gerne ein paar Varianten vorgestellt, wie etwas aussieht aufgrund meiner auswahl.
Die Beispiele waren hauptsächlich aus Platzgründen auf eines pro größeren Bereich beschränkt. Mal gucken für wieviel der Platz ausreicht, wenn ich z.B. die Gildentabellen reduziert habe und ein paar Sachen umformatiert bzw. Seiten ergänzt. Generell bin ich auch für mehr Beispiele, aber ich kann den Platz nicht herbeizaubern...

Ein dickes Abenteuer oder mehrere und dann die nötigsten Infos reichen mir zum Einstieg nicht. Denn dann kann ich ja nichts eigenes machen, bin also auf die nachfolgenden Bücher angewiesen - die ja vielleicht niemals erscheinen werden.
Da brauchst Du absolut keine Angst zu haben, denn darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht. Man sollte vielleicht eher sagen das die "Kampagnenbände" nur die zentralen Abenteuer beschreiben und darum herum Material für eigene Abenteuer liegt. Es ist sogar von mir so vorgesehen, das zwischen den Kampagnenabenteuern noch eigene (oder sonstwie dazu gekaufte) Abenteuer liegen, denn zum einen brauche ich Zeit um die jeweiligen Bände zu schreiben und zum anderen wird der erforderliche Erfahrungslevel zwischenden Bänden schneller steigen als man in den Abenteuern selber an Punkten erhalten kann.

Der erste Abenteuerband endet z.B. in einem Geheimlabor eines etwas anderen Zauberers vor den Toren einer größeren Stadt, und die Spieler können sich entscheiden ob sie dem Zauberer helfen (und das Labor als Basis nutzen), ob sie das weite suchen und sich erstmal um ein paar ihrer persönlichen Probleme/Hintergrundgeschichten kümmern oder ob sie die Stadt (und nicht das Labor) als vorübergehenden Standort nutzen.
Und in jedem Fall wird die Umgebung mit genügend weiterführenden Abenteueransätzen beschrieben, um die Zeit bis zum nächsten Band problemlos überbrücken zu können...
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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #24 am: 02. April 2007, 22:29:36 »

Zitat
@Greifenklaue
Ich glaube, daß 50% der deutschen RoleMaster Fans an der Neuübersetzung mitwirkt. RoleMaster steht seit Jahren auch auf Englisch in vielen Geschäften - steht da wohlgemerkt. Sicherlich gibt es einige treue Anhänger, aber eine richtig große Fangemeinschaft hatte das System wohl nicht.
Dann kenn ich weitere 33,3%  :D

Der Macher von Daimonions Sammelsurium (Midgard-Fanzine) ist großer Rule... ähh Rolemasterfan.

Und unser Star Gate-SG 13-Meister fußt es auch auf Rolemaster modern. Das kann ja nur ne Entscheidung aufgrund von Liebhaberei sein  =:-)  ;)

Zitat
Ich weiß das die nicht so einfach sind wie die Prost-Regeln. Sie haben allerdings auch eine ganz andere Zielsetzung, und von den Leuten die derartige Systeme suchen habe ich schon oft auf Messen ausdrückliches Lob erhalten, weil ich diese Zielsetzung besser und einfacher erreiche als viele andere professionelle Systeme mit denselben Zielen.
Das ist aber auch ein Grund für die Entscheidung gewesen, die Welt nach beiden Regelsystemen herauszubringen und nicht einfach meine Regeln wegzulassen. Wer möglichst einfache Regeln sucht, der soll Avarion mit den Prost-Regeln spielen. Die Avarion-Regeln sollten sich nie an dieselben Spielertypen richten wie die Prost-Regeln, das wäre auch relativ sinnfrei...
Das fände ich auch. Und - solang die Regeln praktikabel sind - gibt es dafür in jedem Fall Anhänger  :D

Ist es eigentlich mit Stufen oder stufenfrei ???
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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #25 am: 02. April 2007, 23:10:34 »

Ist es eigentlich mit Stufen oder stufenfrei ???
Es hat zwar Stufen, aber diese sind die Folge von Steigerungen und nicht die Ursache.

Das ganze ist ähnlich wie Midgard - man erkauft alle Fertigkeiten mit Erfahrungspunkten, und erst nachdem man genug EP ausgegeben hat erhält man eine neue Stufe. Und die einzige Auswirkung der Stufe besteht in dem Maximalwert, den man sich danach mit weiteren Erfahrungspunkten erkaufen kann.

Das habe ich so eingeführt, damit niemand alle EP auf wenige Fertigkeiten konzentrieren kann und die Charaktere ausgewogener sind, anstatt aus wenigen Superwerten bestehen.
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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #26 am: 03. April 2007, 01:38:23 »

Ahh ja, das war auch bei Earthdawn so ähnlich. Da konnte man beliebige Sachen steigern, aber erst wenn man bestimmte Sachen gesteigert hatte, ist man einen Kreis aufgestiegen, wodurch die max. Ränge auch gestiegen sind.

Fand ich nicht schlecht, man konnte es einerseits individuell machen, andererseits konnte man sich auch auf seinen "Weg" konzentrieren.

Bei Midgard war es ja nur so, dass man eine bestimmte Anzahl ausgeben muss. *grübel* Ahh, ja, genau.
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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #27 am: 03. April 2007, 12:44:16 »

So hat der Freund von einfachen, schnellen Regeln die Möglichkeit Prost zu nutzen (oder derjenige, der es schon kennt - ist sicherlich nen Faktor). Jemand der komplexere, detailliertere Regeln (langsamer müssen sie dadurch ja nicht unbedingt sein) bevorzugt, nimmt dann die anderen.

Was natürlich nix an der gemachten Kritik ändert. Es sollte nachvollziehbar sein. Sprich auch nachrechenbar.

Eine hohe Komplixität würde mich nicht stören - hier ist es das Problem dass man vielen nicht versteht oder nicht nachrechnen kann. Aber Dirk sagte ja schon er würde es überarbeiten.
Komplexität sollte aber nicht langwierig bedeuten. Rolemaster ist Komplex aber eben bei den Charaktererschaffung nicht langwierig. Man kann alles relativ schnell ausrechnen - ohne Software. Wir wollen ja auch kein Computerrollenspiel.
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Stefan

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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #28 am: 11. April 2007, 12:35:27 »

Ich schliesse mich mal an und bin schon gespant auf die überarbeitete Version. Die derzeitige ist schon schwer zu verstehen.  :-\
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Re: Formen und Formate der Veröffentlichung
« Antwort #29 am: 11. April 2007, 12:51:36 »

Ich habe den Grundgedanken hinter der Überarbeitung in einem neuen Thema gepostet - Kommentare dazu bitte dort posten, im Verlauf der nächsten 1-2 Wochen finde ich hoffentlich Zeit um mal ein Beispiel dort zu posten oder zu verlinken.
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Dirk

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